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| 08.33 Uhr

Fortuna Düsseldorf
Akpoguma meldet sich aus Krankenhaus – wohl keine OP nötig

Fortuna Düsseldorf: Kevin Akpoguma meldet sich aus dem Krankenhaus – wohl keine OP nötig
Fortunas Kevin Akpoguma grüßt aus dem Krankenhaus. FOTO: Kevin Akpoguma/Instagram
Düsseldorf. Fortuna Düsseldorf musste am Freitagabend nicht nur den Schreck der Niederlage gegen den FC St. Pauli verdauen. Die Flingerner verloren auch Kevin Akpoguma, der sich den ersten Halswirbel brach. Jetzt meldete sich der Innenverteidiger aus der Uni-Klinik. Um eine Operation kommt er wohl herum.

Akpoguma liegt mit einer Halskrause fixiert im Krankenbett. Er müht sich zu einem Lächeln. Auf Instagram hat der 22-Jährige mitten in der Nacht ein Foto gepostet, um sich zu bedanken: "An alle, die mir geschrieben haben und die an mich denken. Ich danke euch von ganzem Herzen", schreibt Akpoguma. Ihm gehe es den Umständen entsprechend gut. "Ich werde zurückkommen. Macht euch keine Sorgen." 

Dem Youngster droht wohl keine OP. "Stand jetzt wird es keine Operation geben müssen. Es ist wohl eine konservative Behandlung möglich, bei der der Halswirbel fixiert wird", zitiert die dpa den Verein am Samstag. Mittlerweile konnte Akpoguma die Intensivstation verlassen.

Akpoguma wird verletzt vom Platz getragen FOTO: dpa, rwe gfh

Ausgerechnet beim Spiel gegen St. Pauli war Teamarzt Ulf Blecker nicht dabei, der beim Tennis-Fed-Cup in Stuttgart weilt. Dafür kümmerte sich Thomas Wieczorek um die Versorgung des Verletzten. "Das Zusammenspiel hat sehr gut funktioniert", hieß es vom Verein.

Wieczorek sagte: "Kevin ist stabil. Wir sind froh, dass der Ablauf am Spielfeld und im Krankenhaus so reibungslos funktioniert hat. Vielen Dank an alle Beteiligten. Kevin hat keine neurologischen Ausfälle, daher gehen wir von einem positiven Heilungsprozess aus."

Akpoguma war beim 1:3 gegen den FC St. Pauli bereits nach fünf Minuten mit Gegenspieler Bernd Nehrig zusammengeprallt. Beide Spieler mussten sofort ins Krankenhaus. Akpoguma brach sich den ersten Halswirbel, sein Hamburger Gegenspieler zog sich eine Einblutung im Kreuzbein-Darmbein-Gelenk zu.

"Wir sind jetzt erst einmal mit den Gedanken bei Kevin Akpoguma und hoffen, dass er keine große Schäden davongetragen hat", sagte Fortunas Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer nach dem Schlusspfiff. Und Trainer Friedhelm Funkel ergänzte: "Die Diagnose hat uns alle schockiert. Da gerät sogar das Ergebnis in den Hintergrund. Wir hoffen, dass er schnell wieder gesund wird. In dieser Saison wird er definitiv kein Spiel mehr machen."

"Wir brauchen nicht über Fußball reden"

Akpoguma ist noch bis zum Sommer von der TSG 1899 Hoffenheim an die Flingerner ausgeliehen. Hoffenheims Sportchef Alexander Rosen äußerte sich bei "Sky" zu der schlimmen Verletzung: "Es rückt vieles in den Hintergrund, wenn einem Spieler, der ab 1. Juli wieder zum Kader gehört, so etwas widerfährt."

(jado)
 
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