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Fortuna Düsseldorf
Schmitz fällt wohl aus

Fortuna Düsseldorf: Lukas Schmitz fällt wohl aus
Fortunas Linksverteidiger Lukas Schmitz liegt seit Tagen mit einer Grippe flach. FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Kommt es nicht zur Wunderheilung, muss Fortuna Düsseldorf am Sonntag in Würzburg (13.30 Uhr/Live-Ticker) ohne Lukas Schmitz auskommen. Der Linksverteidiger liegt seit Tagen mit einer Grippe flach. An Training war auch am Donnerstag nicht zu denken. Von Jan Dobrick

"Für Lukas wird es sehr eng. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er dabei sein wird", sagte Trainer Friedhelm Funkel, der damit zu Umbaumaßnahmen gezwungen ist. Die Lösung: Julian Schauerte, auf St. Pauli (1:0) und gegen Hannover (2:2) auf dem rechten Flügel vor Julian Koch im Einsatz, wechselt gegen den Aufsteiger die Seite. Der 28-Jährige hat schon in der Vergangenheit hinten links ausgeholfen, der linke Fuß ist nur unwesentlich schwächer als der rechte. Im Training probten die Fortunen am Donnerstag den Ernstfall.

Madlung mischt wieder mit, Schmitz nicht FOTO: Falk Janning

25 Spieler tummelten sich auf dem Trainingsplatz. Auch Alexander Madlung, zuletzt wegen Rückenschmerzen außen vor, war wieder mit von der Partie. Der verletzte Taylan Duman beließ es hingegen bei Übungen mit Fitness-Coach Florian Klausner. Kapitän Oliver Fink, der sich mit einem Muskelfaserriss im Adduktorenbereich herumplagt, war ebenfalls auf dem Gelände, arbeitete aber unter dem Dach an seinem Comeback.

Der Zweitligist übte unter der Anleitung von Peter Hermann Passstafetten und Angriffe über die Flügel. "Ihr müsst das explosiv machen, die Zuspiele sollen aber trotzdem genau sein", erklärte der Co-Trainer. Das Trainingsspiel verriet, dass Funkel mit dem Gedanken spielt, auf eine Abwehrreihe mit Koch, Kevin Akpoguma, Robin Bormuth und Schauerte zu setzen. Im zentralen Mittelfeld spielten Adam Bodzek, Marcel Sobottka und Kaan Ayhan zusammen. Vorne legten Axel Bellinghausen, Ihlas Bebou und Rouwen Hennings los.

Die 90 Minuten Trainingszeit wurden unter anderem genutzt, um Ecken zu verteidigen. Die Würzburger Kickers sind bei Standards gefährlich, Fortuna ist anfällig. Nicht alles klappte perfekt. "Leute, lasst den Ball nicht durch", brüllte Torwart Michael Rensing, als es brenzlig wurde. "Hier können wir uns auf jeden Fall verbessern", sagte Flügelflitzer Bebou.

Eine Schrecksekunde gab es, als sich Koch plötzlich auf dem Boden krümmte. Der Abwehrmann hatte einen Schuss von Arianit Ferati in den Unterleib bekommen. "Ich musste erst mal gucken, ob noch alles da ist", sagte Koch auf dem Weg in die Kabine. Überhaupt ging es am Donnerstag ordentlich zur Sache. Ein Beispiel: Ayhan rutschte in einen Zweikampf mit Anderson Lucoqui und grätschte den Youngster ein zweites Mal um, als dieser wieder stand.

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