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Fortuna Düsseldorf
"Sobottka entscheidet selbst, ob er spielt"

Funkel hofft noch auf Sobottka
Funkel hofft noch auf Sobottka FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel grübelt noch über die Aufstellung. Gegen Eintracht Braunschweig fällt am Freitag (18.30 Uhr/Live-Ticker) Kapitän Oliver Fink aus. Bei Marcel Sobottka ist es ein Rennen gegen die Zeit. Von Jan Dobrick und Moritz Thienen

"Marcel entscheidet selbst, ob er spielt", sagte Funkel am Rande des Abschlusstrainings. "Er hat Schmerzen, aber noch gehe ich davon aus, dass es klappt." Sobottka ließ die Übungseinheit am Donnerstag ausfallen, am Freitag wird er aber wieder mit der Mannschaft trainieren. Der 22-Jährige war im Spiel gegen Bochum unglücklich auf die linke Schulter gefallen, er plagt sich mit einer Bänderdehnung im Schultereckgelenk herum.

Noch schlimmer ist die Lage bei Fink. Der 34-Jährige, den Funkel gegen Bochum aus dem Mittelfeldzentrum auf den Flügel verschob, musste schon vor der Pause wegen einer schmerzhaften Achillessehnenreizung ausgewechselt werden. Für den Routinier war die englische Woche damit frühzeitig beendet. Auch Maecky Ngombo ist keine Alternative für das Braunschweig-Spiel. "Er hat nach einer Bindehautentzündung noch Probleme mit den Augen", erklärte Funkel.

Dafür ist Kaan Ayhan fit, der die Trainingseinheit am Donnerstag zum Schrecken der anwesenden Fans abbrach. "Eine Vorsichtsmaßnahme", versicherte sein Coach. "Kaan soll sich erholen. Einem Einsatz steht nichts im Weg." Sollte Sobottka abwinken, steht in Niedersachsen wohl das Startelf-Debüt von Arianit Ferati an. Er sei jedenfalls bereit, gegen Braunschweig zu spielen, betonte Funkel. Bei den Spielzügen im Training trug die Leihgabe vom Hamburger SV ein gelbes Leibchen – gemeinsam mit Adam Bodzek, Axel Bellinghausen, Ihlas Bebou und Rouwen Hennings.

Funkel und Co-Trainer Peter Hermann arbeiteten mit 19 Feldspielern. Sogar der verletzte Julian Schauerte ließ sich kurz blicken und drehte Runden. Die Einheit seiner Teamkollegen war ebenfalls ein lockerer Aufgalopp, auch wenn Hermann zwischenzeitlich deutlich wurde: "Das war ein Schrottpass", rief der 64-Jährige, als die Übung hakte. Dann machten es seine Schützlinge besser. Und Hermann verteilte auch ein wenig Lob.

Ein paar nette Worte hatte Funkel indes für den Gegner übrig: "Die Eintracht ist eine gewachsene Mannschaft mit einem tollen Publikum und einer fantastischen Atmosphäre im Stadion. Wenn wir unsere letzte Kraft in das Spiel investieren, dann haben wir eine Chance." Bisher seien die Auftritte seiner Fortunen befriedigend, aber noch nicht gut oder gar sehr gut gewesen. "Sonst hätten wir den einen oder anderen Punkt mehr geholt."

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