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| 07.42 Uhr

Fortuna Düsseldorf
Liendl: "Für unseren Anspruch war das zu wenig"

Fortuna - 1860 München
Fortuna - 1860 München FOTO: dpa, rwe jai
Düsseldorf. Fortuna Düsseldorf musste sich in der heimischen Esprit-Arena erneut mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Es war ein folgerichtiges Ergebnis – das wussten auch alle Beteiligten. Die Fortunen zeigten sich enttäuscht.  Von Christoffer Kleindienst

Irgendwie passte das Spiel der Fortuna gegen 1860 München zu der aktuellen Situation des Zweitligisten: Es passierte in den rund 90 Minuten extrem wenig, das Niveau ließ – vor allen Dingen in der ersten Halbzeit – zu Wünschen übrig. Immer wieder ließen die Düsseldorfer zwar ihr Können aufblitzen, insgesamt war es aber eine äußerst durchwachsene Leistung. "Wir haben nicht gut ins Spiel gefunden, wollten eigentlich aggressiv sein, vorne pressen, schnell den Ball erobern und nach vorne spielen. Stattdessen haben wir mutlos agiert und waren nicht zwingend genug. Folgerichtig haben wir das 0:1 gekriegt", sagte Taskin Aksoy nach der Partie und gab zu: "Ich wurde in der Pause ein wenig lauter."

 

Das half auch, aber mehr als ein Tor wollte gegen den Abstiegskandidaten nicht gelingen. "Nach dem 1:1 war "Sechzig" angeknockt. Da muss ich meiner Mannschaft den Vorwurf machen, nicht nachgelegt zu haben", analysierte Aksoy.

"Da können wir uns bei Michael Rensing bedanken"

Vor allen Dingen gegen Ende des Spiels verloren die Gastgeber die Balance, München war der Führung deutlich näher. "Im zweiten Durchgang hätten wir nach dem Ausgleich nachlegen müssen. Am Ende hatten die Münchner dann doch wieder die eine oder andere Chance. Da können wir uns auch bei Michael Rensing bedanken, der einige Bälle richtig gut gehalten hat", sagte Heinrich Schmidtgal hinsichtlich der zweiten Halbzeit. 

Der Trainer der Gäste, Torsten Fröhling, sah das ähnlich: "Rensing hat in der Schlussphase sehr gut gehalten, zudem wurde auch auf der Linie verteidigt. Wir haben das Glück heute einfach nicht erzwingen können." Die Gäste zeigten sich mit dem Punkt zufrieden. "Wir wollten unbedingt Punkte mitnehmen, nun haben wir einen Zähler. Vor dem Spiel wäre ich damit zufrieden gewesen, weil wir schließlich in Düsseldorf gespielt haben", sagte Fröhling.

Die Fortunen, ehemaliger Aufsitegsaspirant, waren mit der Punkteteilung logischerweise nicht besonders glücklich. "Der Punkt bringt zwar keinem so richtig was, ist aber am Ende wahrscheinlich gerecht", sagte Schmidtgal zurückhaltend. Teamkollege Liendl wurde da schon deutlicher: "Das 1:1 ist zu wenig. Wir wollen nach wie vor jedes Spiel für uns entscheiden. Für unseren Anspruch war das zu wenig." 

 
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