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Fortuna Düsseldorf
Mit letztem Aufgebot gegen 1860

Fotos: Fortunen trainieren Flanken und Torschüsse
Fotos: Fortunen trainieren Flanken und Torschüsse FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Fortuna Düsseldorf fehlt am Samstag (13 Uhr, Live-Ticker) drei gesperrte und fünf verletzte Profis. Konkurrent 1860 München kämpft um den Klassenerhalt.   Von Bernd Jolitz

Andreas Lambertz beginnt heute seine Abschiedstournee. Ungewöhnlich deutlich hat sich Fortunas Interimstrainer Taskin Aksoy darauf festgelegt, dass "Lumpi" in der Zweitliga-Partie gegen den TSV 1860 München in der Startelf stehen wird. Und er musste sich dabei gar nicht einmal sehr weit aus dem Fenster lehnen. Drei Spieler, die für die Doppel-Sechs in Frage kämen, sind gesperrt (Oliver Fink, Adam Bodzek, Lukas Schmitz), drei weitere verletzt (Christian Gartner, Sergio Pinto, Christopher Avevor).

"Es ist also eine sportliche Entscheidung für Lumpi, keine besondere Geste nach seinem angekündigten Abschied", stellt Aksoy klar. "Mit einer guten Leistung kann er dafür sorgen, dass er auch in den nächsten Spielen dabei ist." Spannender ist die Frage, wer im zentralen defensiven Mittelfeld an Lambertz' Seite spielt. "Ein Gedankenspiel war, Michael Liendl dorthin zurückzuziehen", berichtet Aksoy. "Ich denke aber, dass Michael auf der Zehn wertvoller ist. Es wird also auf Julian Schauerte, Kaan Akca oder Robin Urban hinauslaufen."

Die größere Zweitliga-Erfahrung - wenn auch nicht auf dieser Position - spricht für Schauerte, dessen Job auf der rechten Abwehrseite Christian Weber oder Marvin Ajani übernehmen könnten. So oder so ist es Fortunas letztes Aufgebot, denn neben den Genannten fehlen auch noch der beste Torschütze Charlie Benschop sowie Dauerpatient Mathis Bolly (muskuläre Probleme).

"Wir haben dennoch nichts zu verschenken, auch wenn 1860 das Wasser im Abstiegskampf bis zum Hals steht", betont der Coach. "Wir haben trotz der Niederlage aus Ingolstadt viel Positives mitgenommen. Das wollen wir bestätigen."

Dass Lambertz besonders motiviert ist, versteht sich ohnehin von selbst. "Ich freue mich, wenn ich mich noch mal zeigen kann", sagt der 30-Jährige. Ob die Fans eine besondere Reaktion auf seinen Abschied zeigen? "Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht", sagt Lambertz entwaffnend. So ist er eben, der Lumpi.

Geplante Aufstellung: Rensing - Ajani (Weber), Tah, Bomheuer, Schmidtgal - Schauerte, Lambertz - Bebou, Liendl, Bellinghausen - Pohjanpalo.

Quelle: RP
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