| 17.37 Uhr

Fortuna Düsseldorf
Fortuna müht sich zum Remis gegen Fürth

Fortuna - Fürth: Einzelkritik
Fortuna - Fürth: Einzelkritik FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Die Serie von Fortuna Düsseldorf hält. Der Zweitligist sichert sich einen Punkt und bleibt ungeschlagen. Gegen die SpVgg Greuther Fürth spielt die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel 1:1 (0:1). Von Jan Dobrick

Ungewöhnlich lange, nämlich rund einen Monat, hatten Fans auf das zweite Heimspiel der Saison warten müssen. Jetzt war es endlich so weit, es ging gegen ebenfalls gut in die Spielzeit gestartete Fürther. Und die Fortuna-Anhänger, die ihre Liebe zum Verein mit einer schönen Choreografie ausdrückten, sahen in der Esprit-Arena eine spielerisch mäßige Leistung ihrer Mannschaft, der wenig einfiel.

"In der Regel werden alle Spiele eng sein, darauf sind wir vorbereitet", sagte Funkel, die Stimme der Vernunft, vor der Partie – und warnte vor angriffslustigen Gästen: "Wir dürfen ihren schnellen Spitzen keine Räume geben." Er verwies auf flinke Spieler wie Veton Berisha, Robert Zulj oder Sebastian Freis. Aber seine Mannschaft hatte anscheinend nicht richtig zugehört. "Wir müssen am Ende mit dem 1:1 zufrieden sein. Unsere Leistung war für mehr nicht gut genug", sagte Marcel Sobottka.

Madlung darf wieder von Beginn an mitmischen

Funkel vertraute auf die Elf, die vor zwei Wochen in Kaiserslautern ein 0:0 erkämpft hatte. Nur einen Innenverteidiger tauschte er aus: Der junge Robin Bormuth musste auf die Bank, weil Alexander Madlung seine Rückenprobleme auskuriert hatte. "An Madlung und Kevin Akpoguma ist nicht zu rütteln. Es ist aber beruhigend, einen Bormuth in der Hinterhand zu haben", betonte Funkel, der am Spielfeldrand gar nicht so beruhigt wirkte.

 

Der Trainer dirigierte seine Mannschaft, die in der Anfangsphase für Unruhe vor dem Fürther Tor sorgte, allerdings ohne Ertrag blieb. Denn: Der letzte Pass wollte nicht ankommen. Ab der Mittellinie machten die Fortunen Druck auf die Gäste, die zunächst mehr Ballbesitz hatten. So richtig wussten die "Kleeblätter" aber nicht, was sie mit dem Spielgerät anfangen sollten. Die erste gefährliche Torchance ließ auf sich warten, weil beide Teams viele technische Fehler im Spielaufbau machten. Spielfluss oder Tempo? Fehlanzeige!

Rensing kassiert einen Flatterball von Narey

Aus dem Nichts erzielte Khaled Narey nach 23 Minuten die Führung für Fürth – mit einem Schuss aus gut 20 Metern. Zuvor war Rouwen Hennings nicht konsequent genug in den Zweikampf gegangen. Der Ball flatterte. Trotzdem hatte man den Eindruck, dass Schlussmann Michael Rensing diesen Schuss hätte halten können. Die Fortunen versuchten nach dem Rückstand einen Gang hochzuschalten, wirklich gefährlich wurden sie im ersten Durchgang aber nicht für das Tor von Balazs Megyeri. Und das, obwohl die Fürther Abwehr nicht sattelfest wirkte.

Der Kapitän besorgt das 1:1

Auch nach der Pause fehlte dem Fortuna-Spiel das Überraschungsmoment. Wer wild anstürmende Gastgeber erwartet hatte, wurde enttäuscht. Arianit Ferati kam für Axel Bellinghausen, Jerome Kiesewetter für Ihlas Bebou. Die Düsseldorfer waren zwar jetzt häufiger am Ball, taten sich aber weiterhin extrem schwer. Die Partie, die oft unterbrochen war, plätscherte vor sich hin. Eine Direktabnahme von Oliver Fink sorgte wenigstens für ein wenig Gefahr (70.). Kurz darauf hatte Zulj die Möglichkeit, für Fürth zu erhöhen, scheiterte aber an Rensing. Dank Rouwen Hennings und Fink sicherten sich die Gastgeber zumindest einen Zähler: Der Angreifer spielte den Ball nach 78 Minuten quer, der Kapitän musste nur noch einschieben.

 

 

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