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Fortuna Düsseldorf
Nächster Schock! Madlung droht auszufallen

Lucoqui sorgt für Schrecksekunde
Lucoqui sorgt für Schrecksekunde FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Sportlich läuft es bei Fortuna Düsseldorf rund. Es gäbe kein Grund, sich zu beklagen, wenn dieses verfluchte Verletzungspech nicht wäre. Bisher hatte Alexander Madlung nur Wehwehchen. Jetzt ist es allerdings schlimmer geworden. Von Jan Dobrick

Der Innenverteidiger plagt sich mit heftigen Rückenschmerzen herum, konnte nicht trainieren. "Ich war zuletzt immer optimistisch, dass er spielen kann. Jetzt bin ich eher skeptisch", sagte Trainer Friedhelm Funkel: "Wir müssen abwarten." Eine Vorsichtsmaßnahme sei es jedenfalls nicht, dass der 34 Jahre alte Abwehrhüne dem Trainingsplatz fernbleibe. Es ist ernst.

Die Verletztenliste der Düsseldorfer wird vor dem Montagsspiel beim 1. FC Kaiserslautern immer länger: Seit Mittwoch ist klar, dass neben Özkan Yildirim auch Christian Gartner, der übrigens nicht am lädierten linken Schienbeinkopf operiert werden soll, und Marlon Ritter einige Zeit ausfallen werden. Es ist nicht geplant, Ersatz zu verpflichten.

Eine Schrecksekunde gab es bei Talent Anderson Lucoqui, der es im Pokal bei Hansa Rostock bis in den erweiterten 19er-Kader geschafft hatte. Lucoqui bekam beim Donnerstagstraining die Schulter eines Mitspielers mit Schmackes gegen den Kiefer, blieb am Boden liegen und musste behandelt werden. "Das hat ziemlich weh getan. Zum Glück ist alles wieder gut", sagte der 19-Jährige. Auch Sechser Adam Bodzek humpelte nach einem Zweikampf, machte aber weiter.

Wer war im Training dabei?

Das Trainergespann hatte am Donnerstag 18 Spieler plus die drei Torhüter Michael Rensing, Lars Unnerstall und Justin vom Steeg zur Verfügung. Angreifer Maecky Ngombo, der die Einheit am Mittwoch wegen Oberschenkelproblemen auslassen musste, war ebenfalls an Bord. Mit Keeper Rensing und Arianit Ferati führte Funkel Einzelgespräche. Der agile Mittelfeldmann ist nach seinem Faserriss wieder fit und könnte am Montag erstmals in den Fortuna-Kader rücken.

Was wurde trainiert?

Funkel und Assistent Peter Hermann legten viel Wert auf Passübungen. Alles musste schnell gehen. "Ihr dürft den Ball höchstens fünf Sekunden halten", brüllte Hermann über das Feld. Darauf schoss ihn Ngombo einfach ins Tor – und erntete Applaus. Der Zugang von Roda Kerkrade spielte beim Training zwischenzeitlich gemeinsam mit Rouwen Hennings und Ihlas Bebou in der Spitze.

Eigentlich waren zwei Einheiten geplant, aber das Nachmittagstraining wurde wegen der sengenden Hitze abgesagt. "Der Substanzverlust wäre zu groß. Manchmal ist weniger eben mehr", sagte Funkel.

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