| 18.22 Uhr

Fortuna Düsseldorf
Djurdjic: "Das ist genau mein Spiel"

Djurdjic trifft zum 1:0 gegen den SC Freiburg
Djurdjic trifft zum 1:0 gegen den SC Freiburg FOTO: dpa, pse jai
Düsseldorf. Fortuna Düsseldorf hat im Spiel gegen den SC Freiburg zwei Tore erzielt. Erst zum dritten Mal in dieser Saison gelang der Mannschaft das Kunststück, mehr als einen Treffer zu erzielen. Winterzugang Nikola Djurdjic erzielte dabei seinen Premierentreffer. Nach der Partie sprach er sich für das praktizierte Pressing aus. Von Christoffer Kleindienst

Wenn man bedenkt, dass die Fortuna in der bisherigen Zweitliga-Saison erst 17 Tore erzielt hat, war das Spiel für die Düsseldorfer in Freiburg nichts anderes als ein Offensivspektakel. Zwei Treffer bejubelten sie, das schaffte das Team bis dato nur gegen 1860 München (3:0) und FSV Frankfurt (2:1). Besonders erfeulich dürften die Verantwortlichen des Zweitligisten zur Kenntnis genommen haben, dass gleich zwei Zugänge in der erfolgreichen Startelf in Freiburg standen.

Während Charis Mavrias mit großer Laufbereitschaft vor allen Dingen das Spiel ohne Ball bereicherte, schaltete sich Djurdjic aktiv in die Offensivbemühungen der Fortuna ein. Als Anspielpartner in der Spitze agierte er sicher, mit seinem Führungstreffer sorgte er zudem für eine ordentliche Portion Selbstvertrauen für sein Team. "Ich bin überglücklich, dass uns mein Tor Punkte gebracht hat", sagte er nach der Partie.

Besonders positiv sprach der Serbe über das aggressive Pressing der Fortunen: "Wir sind alle viel gelaufen und sind den Gegner früh angegangen. Wir haben alle hart gearbeitet – so müssen wir weitermachen. Je früher wir den Ball erobern, desto größer wird die Chance." Ganz uneigennützig war seine positive Analyse aber nicht, denn "so wie die Mannschaft agiert hat, das ist genau mein Spiel, das ich bevorzuge."

Auch sein Coach zeigte sich begeistert und verteilte Extra-Lob an zwei seiner Schützlinge. "Nikola Djurdjic und Kerem Demirbay haben es ganz vorne klasse gemacht, sodass auch die anderen wunderbar nachgerückt sind. Dieses Auftreten muss auch die Messlatte für die nächsten Spiele sein", sagte Marco Kurz. 

Für Djurdjic scheint das kein Problem zu sein. Der 29-Jährige, der 2015 noch in der schwedischen Liga, die bereits Ende Oktober endete, tätig war, ist topfit zur Fortuna gewechselt und kann das bieten, was Sportdirektor Rachid Azzouzi immer wieder betont hat: Er hilft der Mannschaft sofort. Und das nicht nur spielerisch, auch mental ist er dem kriselnden Team eine echte Unterstützung. "Ich hatte das ganze Spiel über das Gefühl, dass wir gewinnen werden", versicherte Djurdjic nach der Freiburg-Partie glaubhaft.

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