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Fortuna Düsseldorf
Jäger: "Die Jungs arbeiten gut"

Fortuna: Trainingslager in Belek: 2. Tag
Fortuna: Trainingslager in Belek: 2. Tag FOTO: Falk Janning
Belek. Fortuna Düsseldorfs Profis absolvieren am zweiten Tag sowohl Kraft- als auch Fußballtraining. Der kommissarische Vorstandsvorsitzende Paul Jäger ist mit der Leistung des Teams zufrieden.  Von Bernd Jolitz

Tag zwei in Belek. Es ist ein wunderschöner Tag, an dem Fortunas Chefcoach Marco Kurz seine Truppe auf den kurzen Weg zum Training schickt. Nur wenige Meter sind es nach dem Verlassen des Mannschaftshotels "Titanic Deluxe", an der Poolanlage vorbei zum eingezäunten Trainingsplatz, der sogar eine kleine Tribüne für die mitgereisten Düsseldorfer Fans besitzt. Sechs Grad plus zeigt das Thermometer am Dienstagmorgen – nicht gerade viel, aber dank des strahlenden Sonnenscheins ist es auf dem Platz doch recht angenehm.

Für das Arbeitsprogramm der Profis gilt das nur bedingt. Schon kurz nach dem Frühstück beordert Athletiktrainer Florian Klausner die erste Gruppe in den hoteleigenen Kraftraum, um 10 Uhr müssen sich die betroffenen Spieler dennoch bei den anderen auf dem Platz einfinden. Grund zur Schadenfreude bei den übrigen gibt es nicht: Um 15 Uhr quält Klausner die zweite Gruppe im Kraftraum, vor dem Abendessen die dritte. Der Österreicher schont sich freilich selbst auch nicht, denn er hat sein eigenes Programm an den Geräten bereits vor dem Frühstück absolviert.

Video: Jolitz: "Fortuna will den guten Geist holen"

Die Mannschaftseinheiten muten im Vergleich dazu spielerischer an. Nach einer Aufwärmphase mit gymnastischen Übungen holen Kurz und sein Assistent Peter Hermann die Bälle hervor, und fortan dreht sich alles um den Umgang mit dem Spielgerät. Kurz bevorzugt die Abwechslung, das schnelle Umschalten. Zunächst spielen zwei Mannschaften ohne Tore gegeneinander, es geht um schnelle Pässe und wenig Ballkontakte. Kaum 20 Minuten später wechseln die Spieler auf zwei Kleinfelder – dort wird anfangs eins-gegen-eins mit einem Torwart gekickt, anschließend zwei-gegen-zwei. Wie auf dem Bolzplatz, nur viel schneller, viel intensiver. Dann geht es schon wieder aufs große Feld, auf dem zwei komplette Teams sich messen. Fast wie in der Liga.

Paul Jäger sieht sich das von außen an, wirkt trotz seiner hartnäckigen Halsentzündung zufrieden. "Die Jungs arbeiten gut", sagt der kommissarische Vorstandsvorsitzende. In seinem Blick schwingt die Hoffnung mit, dass sich das auch in den restlichen 15 Saisonspielen zeigen wird.

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