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Fortuna Düsseldorf
Hermann rotiert beim Trainingsspiel kräftig durch

Fortunen trainieren bei bestem Wetter
Fortunen trainieren bei bestem Wetter FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Fortuna Düsseldorf braucht im Spiel gegen Eintracht Braunschweig (Montag, 20.15 Uhr) dringend einen Sieg, um sich weiter von den Abstiegsrängen zu entfernen. Beim Training deutete sich an, dass Interimstrainer Peter Hermann möglicherweise kräftig durchrotieren wird. Von Christoffer Kleindienst

Wer war dabei?

Alle Spieler, die man auch erwartet hat. Der lange verletzte Christopher Avevor ist schon seit einiger Zeit wieder im Mannschaftstraining dabei. Gleiches gilt für Christian Gartner. Überraschungen gab es diesbezüglich also nicht.

Wer fehlte?

Trotzdem musste Hermann auf einige Spieler verzichten. Da wären zum Beispiel die Langzeitverletzten Kaan Akca, Sergio da Silva Pinto oder Marcel Sobottka. Außerdem verpasste erneut Didier Ya Konan die Trainingseinheit – er ist seit Mittwoch krank. Sein Einsatz im Spiel gegen Eintracht Braunschweig wird damit von Tag zu Tag unwahrscheinlicher. 

Was ließen Hermann und Co. trainieren?

Nach der obligatorischen Fitnesseinheit zu Beginn der Einheit wurden Passkombinationen einstudiert. Allerdings auf relativ großem Raum, alle Feldspieler absolvierten die Übung zusammen. Danach wurde das Feld vergrößert, Zuspiele auf die Flügelspieler mit anschließenden Flanken und entsprechenden Abschlüssen wurden einstudiert. Anfangs sah das noch ein wenig holprig aus, nach ein wenig Eingewöhnungszeit fielen aber zahlreiche Tore – was aber nicht überraschen sollte: Es wurde keine Defensive aufgestellt.

Das Trainingsspiel kam auch nicht zu kurz. Rund 30 Minuten ließ Hermann seine Schützlinge mehr oder weniger frei spielen und überraschte dabei mit einer möglichen Startaufstellung: Er griff auf eine 4-4-2-Formation zurück, bei der Kevin Akpoguma auf der rechten Verteidigerposition und Julian Schauerte davor spielte. Ihlas Bebou wäre demnach als linker Mittelfeldspieler gesetzt, Sercan Sararer und Joel Pohjanpalo bildeten eine Art Doppelspitze. Eine Startelfoption ist das sicherlich, allerdings hat Hermann ja noch vier Tage Zeit, um sich diesbezüglich festzulegen.

Nachdem das Feld wieder verkleinert und ein weiteres Spiel absolviert wurde, ließ Hermann die Einheit mit einem Elfmeterschießen beenden. Die Ausbeute war gut, lediglich Ihlas Bebou fehlte das nötige Glück. Als einziger Spieler schoss er zwei Elfmeter, der erste ging über die Latte, der zweite wurde von Michael Rensing entschärft.  

Gab es eine Schrecksekunde?

Gleich drei Mal krümmte sich ein Spieler am Boden: Während Julian Koch nach einem Zweikampf kurz liegenblieb, sackte Julian Schauerte nach einem Schuss unter die Gürtellinie zusammen. Beide konnten aber weitermachen. Sercan Sararer hingegen musste sogar behandelt werden - aber auch er trainierte bis zum Ende der Einheit. 

Und der Spruch der Einheit?

"Warum schießt du denn nicht in die Mitte?!" (Rensing zu Alexander Madlung, der seinen Elfmeter ganz souverän am verdutzten Keeper vorbeischob)

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