| 19.16 Uhr

Fortuna Düsseldorf
Fortuna verurteilt "widerlichen" Azzouzi-Witz

Das ist Rachid Azzouzi
Das ist Rachid Azzouzi FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Nach der großen Aufregung um einen geschmacklosen Post über Sportdirektor Rachid Azzozi hat sich die Fortuna zu Wort gemeldet. In einer Stellungnahme distanzierte sich der Verein von den Äußerungen und prüft derzeit rechtliche Schritte.

"Auch wir haben dieses widerliche und inakzeptabel Bild bei Facebook gesehen. Wir distanzieren uns ganz klar von solchen Äußerungen und prüfen derzeit rechtliche Schritte gegen die Verfasser des Beitrags", schrieb die Fortuna auf Facebook und stellte klar: "Das ist nicht Fortuna, das ist nicht Düsseldorf." Dazu benutzte man den Hashtag: #LoveFortunaHateRacism.

Was war passiert? Auf Facebook hatte ein geschmackloser Post der "Mojo Bar" über Sportdirektor Azzouzi für Wirbel gesorgt. Unter dem Text "Düsseldorf hat ein echtes Nordafrikanerproblem... Einen in der Abwehr und einen im Management" postete die Seite ein Bild von Azzouzi mit der Zeile "Antänzer 2.0."

Ebenfalls Ziel der Attacke war Manschaftskapitän Karim Haggui, dem die Anspielung mit  der Abwehr galt.

Inzwischen sei das Bild, auch dank der Mithilfe und Kooperation vieler F95-Fans, wieder verschwunden, heißt es. Fortuna zeigte sich von den zahlreichen kritischen Reaktionen zu dem Post beeindruckt: "Sind stolz Fans wie Euch zu haben".

Gastronom entschuldigt sich

Die Düsseldorfer "Mojo Bar" hatte sich zuvor bereits entschuldigt. "Wer uns ein wenig kennt, der weiß, daß es nicht unsere Intention ist jemanden zu beleidigen und das wir in keinster Weise rassistisch sind. Es war ein dummer Scherz, der nach hinten losgegangen ist."

Später schoben die Betreiber noch nach: "An alle, die uns Rassisten schimpfen, ohne uns zu kennen: Wir sind ein Multi-Kulti-Team von Griechen, Afghanen, Serben, Deutschen, Italienern, Iranern, Türken, Polen, Syrern usw., und einer von uns hat einen dummen Spruch gespostet, der hohe Wellen geschlagen hat."

(old)
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