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Fortuna Düsseldorf
"Die erste Halbzeit haben wir komplett verschlafen"

Fürth - Fortuna
Fürth - Fortuna FOTO: dpa, dka jai
Fürth. Nach dem 1:3 gegen Greuther Fürth am 30. Spieltag hat Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel Klartext gesprochen. Er sah in Halbzeit eins eine "richtig schlechte" Fortuna. 

Im Sportpark in Fürth setzten etwa 1000 Düsseldorfer Fans ihre ungebrochene Unterstützung fort. Und auch die Fortuna wollte in Mittelfranken da anknüfpen, wo sie bei der 1:3-Niederlage gegen RB Leipzig nach der Pause aufgehört hatte: das gelang aber nicht. Trainer Friedhelm Funkel fand deutliche Worte für die Leistung seiner Schützlinge: "Wir haben das Spiel verdient verloren, haben zumindest in der ersten Halbzeit richtig schlecht gespielt – das war echt bitter."

Nach 45 Minuten hatte Rachid Azzouzi bereits bei Sky analysiert: "Wir kriegen die Treffer zu einfach. Wir müssen Fürth besser verteidigen, näher an den Gegenspielern dran sein und aggressiver zu Werke gehen". Der Sportdirektor fügte an: "Michael Rensing kann an den Gegentoren nichts machen."

Nach dem Seitenwechsel steigerte sich die Fortuna zwar leicht, am Ergebnis änderte sich aber nichts. Funkel war sichtlich enttäuscht: "Auch mit einer etwas besseren Leistung in der zweiten Hälfte haben wir es nicht geschafft, das Spiel noch einmal spannend zu machen." 

Reaktionen: "Das darf in unserer Situation nicht passieren"

Sararer und Bodzek finden deutliche Worte

Linksaußen Sercan Sararer übte sich in Selbstkritik: "Ohne wenn und aber – die erste Halbzeit haben wir komplett verschlafen. Die Abstände waren nicht da, die Zweikämpfe waren nicht da, so haben wir uns das nicht vorgestellt", sagte der Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:1, dem die Niederlage gegen seinen Ex-Verein besonders wehgetan haben dürfte. "Hätten wir in der ersten Halbzeit so gespielt, wie in der zweiten, dann wäre das Spiel nicht 1:3 ausgegangen. Wir hatten hier eine große Chance, die wir leider verpasst haben", sagte der 26-Jährige.

Sechser Adam Bodzek, der in der Nachspielzeit die fünfte Gelbe Karte sah und am Freitag gegen St. Pauli gesperrt sein wird, sprach von einer "körperlosen" Vorstellung. "Das war nicht das, was wir uns vorgenommen haben. Letztes Mal haben wir gut gespielt und verloren, heute haben wir schlecht gespielt und auch verloren." Die Fortuna habe sich "den Schneid abkaufen lassen", befand er. "Das darf uns in unserer Situation nicht passieren."

Nach dem 30. Spieltag liegt die Fortuna nunmehr nur noch einen Punkt vor dem Relegationsplatz. Der Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz ist auf drei Zähler geschrumpft.

(jado)
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