Fortuna Düsseldorf - News zu F95
| 16.32 Uhr

2:0 im Testspiel
Fortuna siegt bei Generalprobe in Sonsbeck

Fortuna Düsseldorf: Sieg im letzten Testspiel beim SV Sonsbeck
Davor Lovren traf für die Fortuna in Sonsbeck (Symbolfoto). FOTO: Falk Janning
Sonsbeck. Beim Landesligisten SV Sonsbeck reicht dem Zweitligisten eine konzentrierte Leistung, um sich mit 2:0 durchzusetzen. Funkel setzt im Tor und Innenverteidigung allerdings auf Ersatzspieler. Von Markus Plüm

Dieter van Nahmen freute sich wie ein kleines Kind. Der Stadionsprecher des SV Sonsbeck, von allen nur "Ditz" gerufen, ist ein echtes Sonsbecker Urgestein - und gleichzeitig eingefleischter Fortuna-Fan. Aufgeregt las er die Mannschaftsaufstellungen vor und schloss mit dem Fazit: "Am Wetter können wir nichts ändern, freuen uns aber trotzdem auf einen schönen Tag."

Trotz beständigen Nieselregens hatten sich zahlreiche Sonsbecker aufgemacht, um den Landesligisten im Testspiel gegen die Düsseldorfer Fortuna zu unterstützen.

Funkel beginnt mit vielen Stammspielern

Fortuna feiert Karnevalsparty im Stahlwerk FOTO: Falk Janning

Während sich die Gastgeber sich gegen den Zweitligisten aus der Landeshauptstadt vor allem gut erkaufen wollten, ging es für die Fortuna derweil noch darum, letzte sportliche Erkenntnisse vor dem Ligaspiel gegen Erzgebirge Aue am Mittwoch zu sammeln. Entsprechend viele Stammspieler schickte Friedhelm Funkel von Beginn an aufs Feld. Torhüter Raphael Wolf hatte die Reise an den Niederrhein allerdings gar nicht erst angetreten, dafür stand Routinier Thorsten Stuckmann im Kasten. Auch in der Innenverteidigung legte Funkel noch nicht alle Karten auf den Tisch - denn neben Adam Bodzekt startete der gegen Aue gesperrte Kaan Ayhan, Robin Bormuth saß zunächst auf der Bank.

Und Fortunas Innenverteidiger wurden in der Anfangsviertelstunde gleich gefordert. Gleich zwei Mal kam der SVS gefährlich vors Düsseldorfer Tor, in der 14. Minute musste Stuckmann erstmals richtig zupacken. Zehn Minuten später dann beinahe die Führung für die Gastgeber. Nach einem feinen Pass in die Schnittstelle der Abwehr schoss Sonsbecks Stürmer Kai Schmidt allerdings knapp am linken Pfosten vorbei. 

Diese Aktion wirkte wie ein Weckruf für die Fortuna. In der Folgezeit stellte besonders der quirlige Ussami die Sonsbecker Hintermannschaft immer wieder vor Probleme - allein SVS-Keeper Tim reichelt war nicht zu überwinden. Die Düsseldorfer agierten nun zielstrebiger, drängten die Gastgeber zunehmend in die eigene Hälfte zurück. Das resultierte in der 37. Minute schließlich auch im Führungstreffer. Davor Lovren konnte nach Zuspiel im Strafraum noch einen Gegenspieler aussteigen lassen und den Ball überlegt im kurzen Eck unterbringen. Kurz vor der Pause war dann Thorsten Stuckmann erstmals eingreifen. Mit einem Reflex verhinderte er den Ausgleich durch Felix Terlinden, der nach einem Pass von der  linken Seite alleine aufs Tor zugelaufen war (45.).

Rotation bei Fortuna Düsseldorf nach der Pause

Fortunas Neujahrsempfang 2018 FOTO: Falk Janning

Zur zweiten Halbzeit wechselte Friedhelm Funkel dann munter durch. Gleich sieben Akteure blieben in der Kabine, darunter auch Adam Bodzek, der durch Robin Bormuth ersetzt wurde.
Den ersten Akzent setzte allerdings Harvard Nielsen. Der Norweger profitierte davon, dass die SVS-Abwehr nach zahlreichen Wechseln noch unsortiert war und erhöhte zwei Minuten 
nach dem Seitenwechsel auf 2:0. Das Zuspiel hatte der erst kurz vor Weihnachten mit einem Profivertrag ausgestattete Kanadier Kianz Froese gegeben.

Nielsen hätte eine halbe Stunde vor dem Ende dann auch für klare Verhältnisse sorgen können, sein Kopfball aus sieben Metern flog allerdings knapp am Tor vorbei. Dennoch hatten die Gäste das Geschehen nun klar im Griff, die Sonsbecker kamen kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus. Da aber auch die Fortuna nicht mehr tat, als nötig war, verlagerte sich das Spiel zusehends vor den Strafraum der Gastgeber. Erst in der 80. Minute wurde es wieder gefährlich, aber erneut verpasste Nielsen mit einem Kopfball nach Flanke des eingewechselten Lukas Schmitz die Entscheidung.

So war auch Dieter van Nahmen hinterher rundum zufrieden. Zum einen, da die Sonsbecker ihr Ziel, sich gut zu verkaufen, erreicht hatten. Und zum anderen, weil sein Herzensverein Fortuna mit einem verdienten Sieg die Heimreise antreten konnte.

 
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