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Fortuna Düsseldorf
So will Fortuna am Samstag spielen

Fortuna Düsseldorf: So will Fortuna am Samstag spielen
Fortuna-Trainer Marco Kurz. FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. "In Sachen Startelf kann noch viel passieren", betont Trainer Marco Kurz immer wieder. Nach den Eindrücken aus Training und Testspielen kristallisiert sich jedoch immer stärker eine Startelf für die Partie gegen Heidenheim heraus. Von Bernd Jolitz

Kein Trainer lässt sich gern in die Karten schauen - Marco Kurz schon gar nicht. Wann immer Fortunas Chefcoach gefragt wird, ob er sich auf eine Startelf für die Partie gegen den 1. FC Heidenheim (Samstag, 13 Uhr, Live-Ticker) festgelegt habe, ist die Antwort stets gleich: "Wir haben noch einige Einheiten vor uns, da kann noch sehr viel passieren." Dennoch bleiben nach den Eindrücken aus Training und Testspielen nicht mehr viele Fragen offen.

Tor Eine der wenigen Positionen, über die sich Kurz schon deutlicher äußerte. "Michael Rensing genießt einen kleinen Vorteil wegen seiner starken Leistungen in der Vorrunde", sagt der Coach. "Zudem ist er in guter Form." Der 31-Jährige ist Fortunas klare Nummer eins.

Djurdjic absolviert erstes Training bei der Fortuna FOTO: Falk Janning

Abwehr Gesetzt ist die Innenverteidigung mit Kapitän Karim Haggui und dem immer sicherer werdenden Alexander Madlung. Links hat Lukas Schmitz knapp die Nase vorn, muss sich aber der starken Konkurrenz von Axel Bellinghausen erwehren. Ähnlich sieht es auf der rechten Seite aus, wo Julian Schauerte in den letzten Tests meist den Vorzug vor Julian Koch bekam, das Rennen aber offen ist.

Zentrales Mittelfeld Christopher Avevor ist in hervorragender Verfassung aus seiner Verletzungspause zurückgekehrt, dürfte seinen Platz sicher haben. Neben ihm liegen in der Zentrale Christian Gartner und Marcel Sobottka nahezu gleichauf, doch der Ex-Schalker ist nicht hundertprozentig fit. Auch die Routiniers Oliver Fink und Adam Bodzek lauern auf ihre Chance, machen den Jungen Druck. Als Zehner ist Kerem Demirbay ohne Konkurrenz.

Offensive Außenbahnen Ihlas Bebou hat Mathis Bolly in der Vorbereitung den Rang abgelaufen. Auf der anderen Seite - beide können links wie rechts agieren - ist Zugang Charis Mavrias der Favorit, der mit seinem Treffer im Testspiel in Paderborn (1:1) und guten Trainingsleistungen viel Werbung für sich gemacht hat. Sercan Sararer wird sich vorerst hinten anstellen müssen, ist in Bestform aber ein Kandidat.

Angriff Kurz hat angedeutet, dass er bereits kurzfristig auf Nikola Djurdjic setzen werde. Somit müssen die übrigen Stürmer wie Joel Pohjanpalo und Emmanuel Iyoha hoffen, dass der Coach oft mit zwei Spitzen spielen lässt. Eine durchaus realistische Option, doch selbst dann dürfte Didier Ya Konan die schlechtesten Karten haben.

Sararer nimmt wieder am Fortuna-Training teil FOTO: Falk Janning
Quelle: RP
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