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| 10.52 Uhr

Fortuna Düsseldorf
Fortuna trifft auf wiederstarkte Arminia

Zimmer trainiert erstmals mit der Mannschaft
Zimmer trainiert erstmals mit der Mannschaft FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Fortuna Düsseldorf trifft am Samstag im DFB-Pokal auf Ligakonkurrent Arminia Bielefeld. Die Ostwestfalen haben eine wundersame Wandlung hinter sich. Von Thomas Schulze

Fortuna Düsseldorf hat Pokalgeschichte geschrieben. Das ist freilich schon ein paar Tage her. Aber der Verein hält noch heute einen Rekord: Vom 4. August 1978 bis zum 28. Februar 1981 blieben die Rot-Weißen 18 Spiele in Folge ungeschlagen, zogen dreimal ins Endspiel ein und gewannen 1979 und 1980 den Pokal. Auch ist es schon 21 Jahre her, dass sie über das Achtelfinale hinauskamen. 1996 war im Halbfinale in Karlsruhe (0:2) Endstation. In den letzten fünf Jahren blamierte sich die Fortuna im Pokal regelmäßig: Als Bundesligist in Offenbach (0:2), als Zweitligist in Wiedenbrück (0:1), in Würzburg (2:3 nV.), in Nürnberg (1:5) und in Hannover (1:6). Die Serie der Blamagen muss auf jeden Fall enden. Ob es bei Arminia Bielefeld dann zum Einzug in die zweite Runde reicht, ist offen.

Was das Losglück betrifft, war der Verein in den vergangenen Jahren nicht mit Fortuna im Bunde. Zum achten Mal in Folge müssen die Düsseldorfer auswärts ran und zogen diesmal den einzigen Zweitligisten im Amateurtopf, dem die Bielefelder als Tabellen-15. zugeordnet waren. Doch die Ostwestfalen haben eine wundersame Wandlung hinter sich. Unter ihrem neuen Trainer Jeff Saibene, der die Mannschaft im März in ziemlich aussichtsloser Situation übernahm, haben sie in elf Spielen nur eine Niederlage kassiert und sind jetzt sogar mit zwei Siegen in die Saison gestartet. "Die Arminia hat sich toll entwickelt, und auch der 6:0-Sieg gegen Braunschweig Ende der vergangenen Saison war kein Zufall", sagt Fortunas Trainer Friedhelm Funkel anerkennend. "Dass es auf der Alm schwer wird, wissen wir. Wir wissen aber auch, dass wir dort gewinnen können."

Der Einzug in die zweite Runde ist für die Fortuna aber nicht nur sportlich erstrebenswert, sondern auch wirtschaftlich. Nach vier schlechten Spielzeiten ist der Dauerkartenverkauf eingebrochen. Und das Fernsehgeld bringe auch nicht die erhoffte Summe, so der Aufsichtsratsvorsitzende Reinhold Ernst.

Quelle: RP
 
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