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Fortuna Düsseldorf
Fortuna geht in Österreich leer aus

Fortuna - Feyenoord Rotterdam 0:2
Fortuna - Feyenoord Rotterdam 0:2 FOTO: Christof Wolff
Düsseldorf. Fortuna Düsseldorfs Testspielreihe im Trainingslager war alles andere als erfolgreich. Auch das dritte Testspiel verlor das Team, gegen Feyenoord Rotterdam hieß es am Ende 0:2 (0:1).  Von Thomas Schulze

Drei Spiele, drei Niederlagen – das schmeckt Frank Kramer natürlich nicht, der jedes Spiel gewinnen will. "Aber man muss auch sehen, gegen wen wir verloren haben", sagte Fortunas Trainer. "Das waren gute Gegner. Wir können auch gegen unterklassige Mannschaften spielen und gewinnen, aber da lernen wir nichts." Dass seine Mannschaft nach den Testspielen gegen Pribram (0:3) und Kiew (0:1) auch gegen Feyenoord Rotterdam beim 0:2 (0:1) ohne Torerfolg blieb, beschönigt er nicht. "Kein Tor zu schießen, ist natürlich nicht normal", sagte Kramer. "Aber das Toreschießen ist gegen starke Gegner auch das Schwerste."

Das Stadion in Kufstein war bestens präpariert. Die Fans der Fortuna und von Feyenoord waren durch eine neutrale Zone voneinander getrennt. Ordner und starke Polizeikräfte waren vor Ort, hielten sich aber aufgrund der vielen friedlichen Urlaubsgäste dezent zurück. Der Plan ging auf, es blieb friedlich.

Trainer Frank Kramer hatte seine Formation gegenüber der ordentlichen Leistung im Spiel gegen Kiew (0:1) auf einigen Positionen geändert und heizte somit den Konkurrenzkampf weiter an. Michael Rensing hütete das Tor. In der Viererkette spielte zunächst Adam Bodzek für Christian Strohdiek und auf der linken Seite Julian Schauerte für Tugrul Erat. Davor Axel Bellinghausen, so dass Sercan Sararer die rechte Seite beackerte. Im Mittelfeld spielten die wieder genesenen Julian Koch und Christian Gartner zentral, im Angriff der von seinem Kurz-Trip nach Hannover zurückgekehrte Didier Ya Konan.

Einige bereits im Spiel gegen Kiew gewonnene Erkenntnisse wurden bestätigt. Kevin Akpoguma dürfte rechts in der Viererkette gesetzt sein, auch wenn er in der 28. Minute einen hohen Ball falsch berechnete. Davor bot Sercan Serarer erneut eine gute Leistung. Gesetzt ist auch Karim Haggui in der Innenverteidigung, der zunächst souverän gegen Kazim-Richards (17.) klärte. In der 27. Minute konnte Haggui jedoch nicht mehr retten, als der Niederländer nach einem Vorstoß über Fortunas anfällige linke Abwehrseite blank stand und aus 13 Metern flach ins lange Eck schoss. Feyenoords Führung war nicht unverdient, weil Fortuna bei zwei guten Chancen im Abschluss zu harmlos war. Beim schönsten Angriff über Sararer spielte dieser Joel Pohjanpalo an, der auf Ya Konan ablegte, dessen Schuss jedoch geblockt wurde. Und Julian Koch versuchte in aussichtsreicher Position, nochmals abzuspielen anstatt zu schießen.

Drei Wechsel gab es in der Pause, wobei Ihlas Bebou und Mike van Duinen für etwas Schwung sorgten, während Christian Strohdiek hinten sicher stand. Es dauerte jedoch bis zur 53. Minute bis Fortuna zum ersten Mal auf Tor schoss. Den guten Schuss von Christian Gartner parierte Rotterdams Torhüter. Als Oliver Fink links durchkam, war seine Hereingabe zu unsauber. Tugrul Erat hatte zwei große Chance zum Ausgleich: sein Kopfball ging über das Tor, dann scheiterte er alleine vor dem Torhüter. Die Niederländer machten es besser. El Ahmadi traf aus 20 Metern zum 0:2. "Wenn man die Chancen gegen so einen Gegner nicht nutzt, verliert man eben", meinte Kramer.

STATISTIK

FORTUNA: Rensing - Akpoguma (61. Schmitz), Haggui (45. Strohdiek), Bodzek, Schauerte - Koch (73. Ajani), Gartner (61. Fink) - Sararer (46. Bebou), Bellinghausen (71. Erat) - Ya Konan (61. Liendl), Pohjanpalo (46. van Duinen)

TORE: 0:1 Kazim-Richards (27.), 0:2 El Ahmadi (79.)

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(cfk/ths)
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