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Fortuna Düsseldorf
Wenig Tore, aber viel Spaß

Fortuna Düsseldorf: Wenig Tore, aber viel Spaß
Die Stimmung beim Training der Fortunen war gut. FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Fortuna Düsseldorf bereitet sich schon wieder gewissenhaft auf die kommende Partie gegen den VfL Bochum am Freitag vor (18.30 Uhr, Live-Ticker). Beim Geheimtraining waren wir vor Ort – und sahen erstaunlich wenig Tore. Von Christoffer Kleindienst
  • Wer war dabei? 

So ziemlich alle. Selbst Lars Unnerstall (Rückenprobleme), Didier Ya Konan (individuelles Training) und Axel Bellinghausen (Sprunggelenksprellung), die am Dienstag nicht mittrainiert hatten, waren wieder auf dem Platz zu sehen. Mathis Bolly trainiert auch schon wieder voll mit, für das Spiel am Freitag gegen den VfL Bochum dürfte er zumindest wieder im Kader sein. Emmanuel Iyoha und Marvin Ajani aus der zweiten Mannschaft durften auch wieder mitmachen. 

  • Wer fehlte?

Die alten Bekannten: Christian Gartner (Sprunggelenksverletzung), Sergio da Silva Pinto (Kiefer-OP) und Kaan Akca (Reha) waren nicht dabei. Auch Christopher Avevor war nicht auf dem Trainingsgelände zu sehen. 

  • Was ließen Kramer und Co. trainieren?

Zunächst ging es mit Passspiel auf engem Raum los. Das Spielgerät sollte schnellstmöglich zum Mitspieler befördert werden – mit 19 Feldspielern auf einem kleinen Feld klappte das erstaunlich gut. 

Danach wurde das Spielfeld vergößert: Die Startelf des 1860-Spiels trainierte gegen die vermeintliche B-Elf. Dabei ging die Übung zunächst einmal beim Abstoß los – Kramer erklärte viel, ließ Laufwege einüben. Immer wieder unterbrach er das Spiel, die Feinabstimmung fehlte offensichtlich noch. Die B-Elf ließ er verschiedene Spielformationen beim Aufbau machen, das Verhalten der Offensive wurde daraufhin angepasst. So übernahmen die Innenverteidiger mal den Spielaufbau, teils versuchten sie es mit einem Sechser, der sich zwischen die beiden Innenverteidiger fallen ließ. Später wurden die Rollen getauscht, der Spielaufbau gehörte jetzt der A-Elf. Dabei wurden deutlich mehr Varianten eingeübt. 

Danach gab es ein längeres Trainingsspiel. Allerdings mit zweifelhaftem Erfolg: Es fiel nur ein einziges Tor – oder positiv: Die Defensive agierte solide. Als letzter Tagespunkt standen Standardsituationen auf dem Plan: Bolly übernahm die Ausführung, die vermeintliche A-Elf war in der Defensive. Bollys Hereingaben waren ordentlich, Co-Trainer Peter Hermann zeigte sich begeistert: "Die sind richtig gut." Allerdings blieb es auch bei dieser Übrung dabei: Tore waren Mangelware. Bei den Standards gelang den Fortunen kein einziger Treffer. Der Laune der Beteiligten konnte diese Torlosigkeit aber nichts anhaben, die Stimmung im Team war bestens.

  • Gab es eine Schrecksekunde?

Zur Vollständigleit halber: Didier Ya Konan und Sercan Sararer lagen zwei Mal ohne gegnerische Einwirkung länger am Boden – sie standen aber letztlich problemlos wieder auf. Ein wenig deftiger sah schon der Zusammenprall zwischen Ihlas Bebou und Adam Bodzek während einer Ecke aus. Der Stürmer schüttelte sich aber ein Mal und weiter ging es. 

  • Und der Spruch der Einheit? 

"Da leck mich doch am Arsch." (Bellinghausens Reaktion nach seinem perfekten Pass in den Rückraum, den sein Mitspieler aber nicht zum Tor nutzte)

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