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| 15.05 Uhr

Fortuna-Trainer Funkel
"Wunschspieler kosten 200 Millionen Euro"

Fotos: Friedhelm Funkel – Rekord-Aufstiegstrainer aus Neuss
Fotos: Friedhelm Funkel – Rekord-Aufstiegstrainer aus Neuss FOTO: rtr, sasw
Düsseldorf. Fortuna Düsseldorf bekommt es am Samstag in der ersten Runde des DFB-Pokals mit Arminia Bielefeld zu tun (18.30 Uhr/Live-Ticker). Trainer Friedhelm Funkel sprach auf der Pressekonferenz am Donnerstag über das schwere Auswärtsspiel, seinen Kader und Zugang Jean Zimmer. Von Jan Dobrick
  • Das sagte Funkel über . . .

. . . den neuen Rechtsverteidiger

"Man muss bei einer Verpflichtung manchmal Geduld haben, das hatten wir. Jean hat eine Persönlichkeit, die in Düsseldorf sehr gut ankommen wird. Er ist ein junger Mann, der trotzdem über eine gewisse Erfahrung verfügt. Zudem ist er dynamisch und schnell, kann auf verschiedenen Positionen spielen. Er ist eine Option für Samstag. Ob er allerdings in der Startelf stehen wird, lasse ich offen. Seine Konkurrenten Julian Schauerte und Jerome Kiesewetter sind beide gut. Aber wir wollen natürlich, dass sie noch besser werden."

. . . die Verpflichtung von Wunschspielern

"Wunschspieler kann ich nicht verpflichten, die kosten 200 Millionen Euro. Die Ablösesummen heutzutage kann ich nicht mehr nachvollziehen. Irgendwann wird der Fußball dadurch ein Stück weit unverständlich. Da muss ich den Bayern ein Kompliment machen, die diesen Weg nicht mitgehen. In der Bundesliga werden noch verantwortungsvolle Geschäfte gemacht. Was in Frankreich oder England passiert, das sind Dinge, mit denen man sich nicht mehr identifizieren kann."

So könnte Fortuna in Bielefeld spielen

. . . den Kader

"Niko Gießelmann und Ihlas Bebou sind fit und einsatzbereit. Auch Oliver Fink ist wieder eine Alternative für die Startelf. Es kann aber auch bei ihm sein, dass er mal ein Spiel aussetzen muss."

. . . den Gegner

"Die Bielefelder haben eine gute Mannschaft, die sich schon in der Vorbereitung gut aus der Affäre gezogen hat. Mit ihrem Publikum im Rücken kann die Arminia auf der Alm über sich hinauswachsen. Die vergangenen Wochen haben gezeigt (Anm. d. Red: Bielefeld hat die ersten beiden Saisonspiele gewonnen), dass wir höllisch aufpassen müssen. Die Leistungen sind für mich keine Überraschung. Mit Fabian Klos haben die Arminen einen Torjäger, der einen guten Eindruck macht. Die Chancen stehen 50 zu 50."

. . . seine eigene Mannschaft

"Wir wissen, dass es eine schwere Aufgabe ist. Wir wissen aber auch, dass wir gewinnen können. Bislang haben wir zwei ordentliche Spiele hingelegt – nicht mehr und nicht weniger. Die Mannschaft muss schauen, dass sie die Phasen im Spiel, in denen sie es weniger gut macht, verkürzt. In Aue (Anm. d. Red.: Fortuna gewann 2:0) haben wir in der letzten halben Stunde zu viele Bälle verloren. Da waren wir zu fahrlässig, zu unkonzentriert. Möglicherweise hat auch die Kraft gefehlt."

. . . das System in der Abwehr

"Ich lasse offen, ob wir hinten mit einer Dreier- oder Viererkette in der Abwehr spielen. Der Gegner soll sich Gedanken darüber machen. Man wird es sehen, wenn der Schiedsrichter die Partie anpfeift. Bielefeld erwarte ich in einem 4-4-2-System. Sie spielen viele lange und hohe Bälle, darauf müssen wir uns einstellen."

. . . das 1:2 in der vergangenen Saison

"Das war ein ganz schlechtes Spiel von uns – und wir hätten trotzdem fast noch einen Punkt mitgenommen. Durch eine dumme Aktion von Marcel Sobottka haben wir dann verloren. Die Arminia ist jetzt stärker als damals. Und wir sind in einer Verfassung, das Spiel offen gestalten zu können."

 
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