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| 14.00 Uhr

Fortuna Düsseldorf
Yamaguchi darf sich zeigen

Fortuna Düsseldorf: Yamaguchi darf sich zeigen
Kazuma Yamaguchi (re.) trainiert am Dienstag im Arena-Sportpark. FOTO: Fortuna Düsseldorf
Düsseldorf. Ostasien hat schon viele gute Fußballer hervorgebracht. Kein Wunder, dass Japan für Fortuna Düsseldorf ein interessanter Markt ist. Im Trainingslager in Maria Alm testen die Rot-Weißen nun ein 21 Jahre altes Talent aus dem Inselstaat. Von Jan Dobrick

Yuya Osako spielt in der Bundesliga für den 1. FC Köln, wohnt aber ausgerechnet in Düsseldorf. Warum? Weil in Düsseldorf die japanische Gemeinde sehr groß ist. Düsseldorf ist für Japaner interessant. Und Fortuna ist eine Anlaufstelle für japanische Fußballer. Justin Kinjo spielt für die Profis, Shunya Hashimoto für die U23. Und in Shinta Appelkamp (U19) steht ein weiteres Talent in den Startlöchern. Appelkamp wurde sogar für die japanische U17-Nationalmannschaft nominiert.

Fortuna engagiert sich am Japan-Tag, twittert auf Japanisch und hatte im vergangenen Herbst eine japanische J-League-Delegation zu Gast. Es verwundert also nicht, dass in Kazuma Yamaguchi nun ein weiterer Fußballer aus Ostasien den Weg in die Landeshauptstadt gefunden hat. Sein Steckbrief: Yamaguchi ist 21 Jahre alt, wurde beim FC Tokio ausgebildet, ist in der Offensive flexibel einsetzbar und spielte zuletzt für die japanische Universitätsauswahl. Und die hatte Fortuna Düsseldorf bei einem Gastspiel Anfang März ordentlich blamiert.

Am Dienstag lief Yamaguchi noch hinterher

Gegen die japanischen Studenten, eine U22-Auswahl, gab es ein 1:3. Zuvor hatte die Elf gegen den Oberligisten SC Düsseldorf-West 7:0 gewonnen. Der japanische Nachwuchs ist technisch hervorragend ausgebildet, Yamaguchi darf das jetzt als Testspieler im Trainingslager in Maria Alm zeigen. Am Dienstagmorgen trainierte der 21-Jährige bereits im Arena-Sportpark mit den Rot-Weißen. Er war engagiert, lief aber die meiste Zeit hinterher. Ein, zwei feine Pässe zeigte er schon. An Durchsetzungsvermögen fehlt es noch, kein Wunder. Auf die Schnelle wird er den Fortunen in der 2. Bundesliga wohl kaum helfen können.

Das letzte Training vor Maria Alm

Trainer Friedhelm Funkel fliegt am Dienstag mit 27 Spielern ins Trainingslager nach Maria Alm am Hochkönig. Während Yamaguchi zeigen kann, was er drauf hat, bleibt Angreifer Maecky Ngombo in Düsseldorf. Er kann wegen Adduktorenbeschwerden nicht am Mannschaftstraining teilnehmen, heißt es vom Verein. Ngombo soll sich in der U23 die nötige Fitness holen. Es ist gut möglich, dass der 22-jährige Belgier den Klub noch verlässt. Bislang konnte er weder in Düsseldorf, noch in England überzeugen. Die Fortuna hatte Ngombo in der Rückrunde 2016/17 an den englischen Drittligisten Milton Keynes Dons ausgeliehen.

Beim Trainingslager in Maria Alm sind auch Kianz Froese und Karlo Majic, der gerade einen Profi-Vertrag in Düsseldorf unterschrieben hat, dabei. Innenverteidiger Gökhan Gül wird am Mittwoch zur Mannschaft stoßen. Der Kapitän der deutschen U19 war erst am Sonntag mit seiner Mannschaft bei der EM-Endrunde in Georgien ausgeschieden.

 

 
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