| 16.49 Uhr

Fortuna Düsseldorf
1:3 – Fortuna verliert Test gegen Razgrad

Fortuna Düsselorf verliert Test gegen Ludogorets Razgrad
Marco Kurz musste mit der Fortuna seine zweite Niederlage hinnehmen. FOTO: Falk Janning
Belek. Fortuna Düsseldorf hat das Testspiel gegen Ludogorets Razgrad 1:3 (0:1) verloren. Gegen das bulgarische Team begann sie ordentlich, mit zunehmender Spielzeit nahm die Leistung der Schützlinge von Trainer Marco Kurz aber immer mehr ab. Von Christoffer Kleindienst

Echte Spannung versprach die Partie eigentlich nicht, so wie es nun einmal in Testspielen ist. Allerdings hatte sich die Fortuna im Duell gegen Drittligisten Preußen Münster vier Tage zuvor gegen die Wand spielen lassen und vollkommen verdient 0:2 verloren. Wiedergutmachtung war also angesagt. 

Und so begann die Fortuna auf dem Trainingsgelände des Hotels "Titanic Deluxe" auch sofort recht engagiert: Das Team von Trainer Kurz dominierte die Partie in der Anfangsviertelstunde, die Bulgaren forderten Keeper Lars Unnerstall in dieser Zeit nicht einmal. Bei den Fortunen sah es allerdings auch eine ganze Zeit nur gut aus, produktiv wurde es erst in der 15. Minute – Ihlas Bebou wurde gut freigespielt, sein Schuss aus 15 Metern wurde aber vom Razgrad-Keeper entschärft. 

In der Folge spielten zwar beide Teams mit viel Tempo, an Torabschlüssen mangelte es aber. Und so war es wieder Bebou, der ein Ausrufezeichen setzte, als er einen Torschuss aus guter Position einige Meter über das gegnerische Tor setzte (22.). Nicht viel besser machte es Sercan Sararer, der den Ball kurz vor dem Sechzehner von der gegnerischen Mannschaft hergeschenkt bekam, aber seinen anschließenden Schuss verzog. Die Chancenflut für die Fortuna nahm nicht ab, der mangelnden Effizienz blieben die Profis aber treu: Nach einer Ecke köpfte Alexander Madlung freistehend am Tor vorbei (33.). 

Keseru bestraft Fortunas Inkonsequenz

Die Strafe folgte auf dem Fuße: In der 35. Minute ließen die Düsseldorfer den Kontrahenten auf der linken Außenbahn gewähren, die Flanke fand Stürmer Claudiu Keseru, der gegen die Laufrichtung Unnerstalls einnickte. Fortuna zeigte sich war nicht geschockt, aber weiterhin ineffizient: Einen indirekten Freistoß im Sechzehner ließen sie unter anderem ungenutzt (38.). 

Zur zweiten Halbzeit wurde die Elf fast komplett durchgewechselt, lediglich Unnerstall blieb im Team. Das Spiel hatte allerdings an Tempo und auch an Qualität verloren. Die besten Chancen in einem unterdurchschnittlichen Auftakt hatte noch Mathis Bolly, der allerdings beide Mal seinen Abschluss nicht auf das Tor bringen konnte (52./60.). Gleiches galt für Emmanuel Iyoha, der zwar im Laufduell eine gute Figur machte, den Ball aber dann sowohl am Torwart als auch am Pfosten vorbeispielte (62.). 

Die Bulgaren zeigten sich hingegen effizienter: Eine feine Kombination schlossen sie souverän zum 2:0 ab (65.). Peinlich wurde es allerdings wenig später: Unnerstall brachte sich mit einem Dribbling unnötig in Bedrängnis, sein Pass auf Kevin Akpoguma war entsprechend ungenau: Anicet Andrianantenaina nutzte das problemlos zum vorentscheidenden 3:0 aus (72.). Viel passierte in der Folgezeit nicht mehr, Razgrad machte nur noch das Nötigste. Der Fortuna wollte immerhin noch ein Tor gelingen, Joel Pohjanpalo staubte im Sechzehner zum 1:3-Endergebnis ab (90.).

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