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Fortuna Düsseldorf
Fortuna hat noch eine Rechnung offen

Fotos: Fortuna - SV Sandhausen
Fotos: Fortuna - SV Sandhausen FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. In der Vorsaison nahm der SV Sandhausen alle drei Punkte aus der Arena mit. Am Freitag (18.30 Uhr) gibt es dort das nächste Kräftemessen mit dem Klub aus dem Heidelberger Vorort. Der Gegner im Check. Von Falk Janning

Das Spiel Um Wiedergutmachung geht es am Freitag (18.30 Uhr, Arena) in der Partie zwischen Fortuna und dem SV Sandhausen. Sowohl Fortuna-Trainer Frank Kramer als auch SVS-Coach Alois Schwartz kommt die englische Woche gerade recht. "Was kann uns Besseres passieren? Da haben die Jungs ganz schnelle die Gelegenheit, die schlechten Eindrücke vom 1:1 in Karlsruhe vergessen zu machen", sagte Kramer unmittelbar nach der Partie im Badischen. Ähnliches gilt für die Gäste, die zwar mit drei Siegen in die Saison gestartet waren, nun aber seit fünf Spieltagen ohne "Dreier" sind. Dennoch ist der SVS bislang die Überraschung der Saison und rangiert trotz eines Drei-Punkte-Abzuges auf Platz acht der Tabelle. Und das mit dem geringsten Etat der Liga. Betrachtet man die 22 Punktspiele des Jahres 2015, so kommt Sandhausen sogar auf die drittbeste Ausbeute aller Zweitligisten.

Die personelle Lage Sandhausen fehlen Aziz Bouhaddouz (Bänderriss im Knöchel), Steven Zeller, Manuel Stiefler (beide Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Erik Zenga (Knochenödem im Fuß) und José Pierre Vunguidica (Knorpelschaden im Knie). Bei Fortuna fehlen Mathis Bolly (Zahn-OP) sowie die Dauerverletzten Christopher Avevor, Christian Gartner und Sergio Pinto.

Stärke und Schwächen Stärke der Gäste ist ganz klar der Angriff. Mit 16 Treffern stellt das Team von Alois Schwartz die drittstärkste Offensive der Liga, nur Freiburg, Braunschweig und Nürnberg haben mehr Tore erzielt. Der frühere Düsseldorfer Ranisav Jovanovic hat bislang zweimal getroffen: In der vergangenen Woche sorgte er für die 1:0-Führung gegen 1860 München (Endstand: 1:1).

Der Trainer Alois Schwartz ist nach seinen Erfolgen in Sandhausen begehrt, wird mit Erstliga-Klubs in Verbindung gebracht und hatte vor der Saison ein Angebot vom Schweizer Tabellensechsten FC St. Gallen. Der gebürtige Nürtinger lehnte jedoch ab, weil er seinen derzeitigen Klub nicht im Stich lassen wollte. Der 48-jährige frühere Bundesligasspieler der Stuttgarter Kickers und des MSV Duisburg (85 Bundesligaspiele, vier Tore) hatte den Trainerjob in der Kurpfalz vor zwei Jahren von seinem Vorgänger Hans-Jürgen Boysen übernommen.

Der direkte Vergleich Während dreier gemeinsamer Spielzeiten in der Zweiten und Dritten Liga haben die Düsseldorfer vier Partien gewonnen und zwei verloren. In der Arena gab es bislang zwei Siege (3:2, 1:0) und in der Vorsaison eine 1:3-Niederlage durch Tore von Ben Halloran (Fortuna/23.), Aziz Bouhaddouz (4., 77.) und Seyi Olajengbesi (66.).

Quelle: RP
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