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Fortuna Düsseldorf
Fortuna II: Aksoy setzt auf interne Lösungen

Fortuna Düsseldorf: Fortuna II: Aksoy setzt auf interne Lösungen
Taskin Aksoy, Trainer der zweiten Mannschaft von Fortuna Düsseldorf. FOTO: falk janning
Düsseldorf. Der Kader des Regionalligisten steht so gut wie fest. Einzig die Personalie van Santen hakt noch. Von Maximilian Lonn

Die vielleicht wichtigste Personalie bei Fortunas Zweitvertretung ist mittlerweile geklärt: Taskin Aksoy wird auch in den kommenden drei Jahren die Geschicke der U23 als Trainer leiten und zudem die sportliche Verantwortung im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) übernehmen.

An und für sich keine wirkliche Neuigkeit, schließlich hat der Verein diese Nachricht bereits Mitte April lanciert. Damals hatte der 49-Jährige seinen Vertrag jedoch noch gar nicht unterzeichnet. Laut des Fußballlehrers mussten noch einige Kleinigkeiten geklärt werden. Inzwischen seien diese aber geregelt, wie Aksoy auf Anfrage unserer Redaktion bestätigte. Damit kann sich der Deutsch-Türke nun voll und ganz auf die am kommenden Montag startende Vorbereitung konzentrieren. Zum Auftakt dürfte dann bereits der komplette Kader in den Startlöchern stehen.

16 Feldspieler sowie zwei Torhüter umfasst das aktuelle Aufgebot. Auf den ersten Blick eine sehr überschaubare Anzahl, doch Aksoy beschwichtigt: "Ich halte den Kader für nicht zu klein, schließlich haben wir noch einige Jungprofis bei der Ersten, die sich oben wahrscheinlich nicht sofort durchbeißen und deshalb bei uns Spielpraxis sammeln werden." Weitere Verstärkungen sind damit trotzdem nicht ausgeschlossen. Vor allem mit Angreifer Sebastian van Santen haben sich die Flingerner in den vergangenen Wochen intensiv beschäftigt. Vollzug konnte bislang jedoch noch nicht vermeldet werden. "Ob er letztlich zu uns kommen wird, hängt auch von Viktoria Köln ab", betont Aksoy. Beim Ligakonkurrenten kam der 20-Jährige in der vergangenen Saison auf lediglich sechs Einsätze und erzielte ein Tor.

Neben den Sturm wurde auch lange über eine weitere Verstärkung für die Defensive, genauer gesagt die rechte Außenverteidigerposition, spekuliert. Dem Vernehmen nach war hier Koray Kacinoglu ein aussichtsreicher Kandidat. Allerdings entschied sich der Ex-Wattenscheider mittlerweile für einen Wechsel zum SV Rödinghausen.

Aus diesem Grund verwundert es nicht, dass Aksoy inzwischen auf interne Lösungen setzt, um die Defensivlücke zu schließen. "Wir brauchen nicht unbedingt noch einen Rechtsverteidiger zu verpflichten", stellt er klar, "schließlich kann Tom Zündorf diese Position genauso so spielen wie Christian Weber oder auch Jonas Haub." Flexibilität ist also gefragt. Man darf gespannt sein, ob am Ende vielleicht nicht doch noch in diesem Sektor personell nachgelegt wird.

Quelle: RP
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