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Fortuna Düsseldorf
Fortuna kämpft um ihre weiße Weste gegen Heidenheim

Fortuna Düsseldorf: Fortuna kämpft um ihre weiße Weste gegen Heidenheim
Fortunas Axel Bellinghausen (links) gegen den Heidenheimer Robert Strauß. In diesem Spiel am 1. März erzielte Bellinghausen den Siegtreffer zum 1:2. FOTO: dpa
Düsseldorf. Am Freitag (18.30 Uhr) gastiert die Kramer-Elf bei dem Klub, gegen den sie bisher alle Duelle gewann. Der Gegner-Check zum 1. FC Heidenheim. Von Falk Janning

DAS SPIEL Für Fortuna geht es in der Partie beim 1. FC Heidenheim (heute, 18.30 Uhr, Voith-Arena) um den ersten Saisonsieg in der 2. Liga. Die Gastgeber hatten ihr erstes Erfolgserlebnis bereits am ersten Spieltag beim 1:0-Erfolg über 1860 München. Eine Woche später kehrten sie mit einer unglücklichen 2:3-Niederlage von der Reise zum 1. FC Nürnberg zurück. Im Pokal setzte sich der FCH gegen den Regionalligisten FK Pirmasens (4:1) souveräner durch als Fortuna gegen das klassengleiche Rot-Weiss Essen.

DIE AKTUELLE FORM Dem Team des Gastgebers ist anzumerken, dass der Umbruch mit zehn Zu- und zehn Abgängen noch nicht ganz abgeschlossen ist. Das Gleiche gilt auch für die Fortuna, die bislang nur phasenweise ihr Potential angedeutet hat und nicht konstant genug ist.

STÄRKEN UND SCHWÄCHEN Stärke der Ostwürttemberger sind ihre Freistöße und Ecken, ihre Kampfkraft vor allem auf eigenem Platz, ihre Defensive und ein sehr bewegliches Mittelfeld, in dem sich Kapitän Marc Schnatterer, Smail Morabit und Robert Leipertz in der Zentrale abwechseln. Als schwächster Mannschaftsteil gilt die Offensive: Vom Franzosen Smail Morabit wird erwartet, dass er die Angriffsflaute behebt. Ein weiterer Hoffnungsträger ist der 19-jährige Felix Schröter, den der FCH kurz vor Abschluss der Transferperiode von Schalke 04 ausgeliehen hat.

DIE PERSONELLE LAGE Der 1. FC Heidenheim wird sechs Wochen auf Außenverteidiger Robert Strauß verzichten müssen. Der 28-Jährige zog sich in Pirmasens einen Riss der vorderen Syndesmose am linken oberen Sprunggelenk zu. Bei Fortuna fallen Christopher Avevor und Sergio Pinto verletzt aus. Der aus Bochum gekommene Linksverteidiger Fabian Holthaus befindet sich wieder im Training, ist aber ebenso wie Nachwuchsstürmer Emmanuel Iyoha noch nicht so weit.

DER TRAINER Frank Schmidt (51) übernahm Heidenheim vor acht Jahren in der fünfthöchsten Spielklasse und feierte mit dem Team drei Aufstiege und den Durchmarsch bis in die Zweite Liga, wo die Rot-Blau-Weißen auf Anhieb Achter wurden. Schmidt war nach dem Abgang von Trainer Dieter Märkle am 17. September 2007 ursprünglich nur als Interimslösung vorgesehen. Doch mit dem gebürtigen Heidenheimer kehrte der Erfolg zurück. Nach den drei Aufstiegen verlängerte der Verein den Vertrag mit Schmidt bis zum 30. Juni 2020. Als Spieler erlebte Schmidt seine erfolgreichste Zeit bei Alemannia Aachen (von 1998 bis 2003). Mit den Gelb-Schwarzen vom Tivoli feierte der torgefährliche Verteidiger den Aufstieg in die Zweite Bundesliga.

DER DIREKTE VERGLEICH Die beiden einzigen Duelle gewann Fortuna in der Vorsaison. Es waren zwei knappe Siege: Im Hinspiel auf eigenem Platz setzten sich die Rot-Weißen 3:2 durch. Charlie Benschop brachte Fortuna zweimal in Führung, die Gäste glichen aber zweimal auch wieder aus. Den Siegtreffer erzielte Joel Pohjanpalo in der 82. Minute per Kopf. Beim Rückspiel in Ostwürttemberg gab es einen 2:1-Sieg der Düsseldorfer: Nach dem frühen Rückstand (11.) drehten die Fortunen den Spieß durch Treffer von Oliver Fink und Axel Bellinghausen um.

Quelle: RP
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