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Fortuna Düsseldorf
Fortuna muss bald handeln

Fortuna Düsseldorf: Fortuna muss bald handeln
Fortuna-Trainer Frank Kramer. FOTO: dpa, dka hak
Meinung | Düsseldorf. Wenn eine Fußballmannschaft zweimal in Folge so verheerend auftritt wie Fortuna Düsseldorf in Nürnberg und in Hamburg, dann ist es normalerweise um den Trainer geschehen. Frank Kramer darf jedoch über die Länderspielpause hinweg bis zum Heimspiel gegen den MSV Duisburg weiterarbeiten - das Kellerduell ist sein persönliches Endspiel. Von Bernd Jolitz
 

Einiges spräche dafür, die Trennung lieber sofort zu vollziehen.

Dass Sportdirektor Rachid Azzouzi und Interims-Präsident Jäger vom vollen Vertrauen in den Coach sprechen, ist ehrenwert, doch von einer erfolgversprechenden Linie, einem möglichen Durchbruch ist selbst mit viel Fantasie nichts zu sehen.

Fortuna zögert den Trainerwechsel aus zwei Gründen heraus.

Erstens: Der Verein hat schon zu oft sein Heil in diesem Mittel gesucht und ist immer wieder gescheitert. Nur einmal in diesem Jahrtausend führte es zum Erfolg - als die Installierung Norbert Meiers in der Winterpause 2007/08 eine mehr als fünf Jahre währende Ära einleitete. Alle anderen Wechsel endeten im Fiasko.

Zweitens: Es fehlen die Alternativen. Trotz allem ist es nur eine Politik auf Zeit. Wenn Fortuna die Duisburger nicht schlägt, ist Kramer nicht mehr zu halten. Denn so unbestritten seine Qualitäten und sein hervorragender Ruf auch sind: Es muss auf dem Platz funktionieren. Und einen Abstieg darf sich der Klub keinesfalls erlauben.

Quelle: RP
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