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Fortuna und das Kreuz mit der Konkurrenz auf dem Transfermarkt

Fortuna Düsseldorf: Fortuna und das Kreuz mit der Konkurrenz auf dem Transfermarkt
Stefan Kutschke steht bei vielen Vereinen auf dem Zettel. FOTO: dpa, te htf
Düsseldorf. Fortuna sucht nach Verstärkungen, aber mögliche Zugänge wie Dresdens Stefan Kutschke und Münchens Florian Neuhaus stehen auch auf dem Zettel finanzstärkerer Klubs. Von Bernd Jolitz

Erneut ist eine Woche ins Land gegangen, schon die dritte seit dem Saisonende der Zweiten Fußball-Bundesliga - und noch immer hat Fortuna keinen Zugang vermeldet. Inzwischen als einziger Klub der Spielklasse, da Arminia Bielefeld gestern den Würzburger Patrick Weihrauch verpflichtete. Auf der Zugangsseite stehen lediglich zwei Akteure, die nach Ausleihen vorläufig zurückkehren: Stürmer Maecky Ngombo (Milton Keynes) und Kemal Rüzgar (Osnabrück).

Nun läuft die Transferperiode zwar noch bis zum 31. August, und eine gewisse Verspätung beim Einstieg ins Thema Spielerverpflichtungen ist bei Fortuna und Arminia nachvollziehbar. Schließlich wussten beide Klubs erst nach dem letzten Spieltag, dass sie weiterhin in der Zweiten Liga spielen dürfen. Dennoch muss jetzt etwas passieren, denn die Konkurrenz schläft nicht und hat etliche interessante Profis bereits vom Markt genommen.

Ein Beispiel ist der bisherige Ingolstädter Lukas Hinterseer. Der Offensivspieler hätte dem Team von Trainer Friedhelm Funkel sicher gut zu Gesicht gestanden, doch in dieser Woche unterschrieb der 26Jährige beim Ligarivalen VfL Bochum. Der gebürtige Düsseldorfer Marcel Gaus gab nach seinem Weggang aus Kaiserslautern Erstliga-Absteiger FC Ingolstadt den Vorzug.

Natürlich gibt es noch mehr potentielle Verstärkungen. Die "Bild" bringt zum Beispiel den 20-jährigen Florian Neuhaus ins Gespräch, der mit 1860 München aus der Zweiten Liga abstieg, persönlich aber einen starken Eindruck hinterließ. Neuhaus steht jedoch auch beim Bundesligisten SC Freiburg auf dem Zettel, und dessen Kasse ist nach den Verkäufen von Maximilian Philipp und Vincenzo Grifo mit 25 Millionen Euro zum Bersten gefüllt.

Das ist das Kreuz, das Fortuna bei ihren Transferbemühungen mit sich herumschleppt: Ist ein Spieler für sie interessant, gibt es fast immer auch einen Konkurrenten, der tiefer in die Tasche greifen kann. So hatte man in Düsseldorf kaum Zeit, den Blutdruck ansteigen zu lassen, als Dresdens Torjäger Stefan Kutschke ankündigte, Dynamo zu verlassen - da stand schon der FC Ingolstadt mit seinen Audi-Millionen auf der Matte. Und der ghanaische Innenverteidiger Joseph Aidoo vom schwedischen Erstligisten Hammarby IF wurde kaum mit Fortuna in Verbindung gebracht, da kursierten auch schon Gerüchte um den SC Freiburg. Fazit: Die Düsseldorfer müssen schneller und kreativer sein als die finanzstärkere Konkurrenz - und sie brauchen schnell einen neuen Hauptsponsor.

Quelle: RP
 
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