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Düsseldorf
Fortunas Sportdirektor Azzouzi muss gehen

Das ist Rachid Azzouzi
Das ist Rachid Azzouzi FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Fortuna Düsseldorf trennt sich von Sportdirektor Rachid Azzouzi. Das gab der Verein am Mittwoch bekannt. Man habe sich auf eine einvernehmliche Trennung verständigt, hieß es in einer Mitteilung. Der Verein plane eine neue Ausrichtung der sportlichen Führung.  
 

Azzouzi hatte im Juni 2015 die Aufgaben des Sportdirektors übernommen und war zuvor beim FC St. Pauli und der Spielvereinigung Greuther Fürth tätig. "Wir sind Rachid Azzouzi dankbar für sein Engagement und seine Arbeit für die Fortuna. Er hat sich immer sehr für den Verein eingesetzt und absolut korrekt verhalten", sagte Robert Schäfer, Vorstandsvorsitzender des Vereins. "Wir haben uns zusammen mit dem Aufsichtsrat für eine neue Ausrichtung entschieden, so dass wir uns gemeinsam mit Rachid Azzouzi auf eine vorzeitige Trennung geeinigt haben. Dies ist unmittelbar nach der Saison folgerichtig und konsequent. Dadurch haben beide Seiten nun Klarheit."

Wer Azzouzis Nachfolger wird, ist noch nicht bekannt. "Die angelaufene Kaderplanung mit dem Ziel der Zusammenstellung einer identifikationsstarken Mannschaft werden wir nun zusammen mit Friedhelm Funkel und Peter Hermann weiter vorantreiben", sagte Schäfer. Fortuna hatte unter anderem Gespräche mit Sven Mislintat, Chefcsout bei Borussia Dortmund, geführt. Doch der entschied sich, beim BVB zu bleiben und nicht Sportvorstand in Düsseldorf zu werden. "Sven Mislintat war nicht unsere einzige Option", hatte Aufsichtsratsvorsitzender Reinhold Ernst zuletzt zu dieser Personalie gesagt. 

Auch Azzouzi kam in der Mitteilung zu Wort. "Ich möchte mich bei den Fans der Fortuna und der Stadt Düsseldorf bedanken, die uns in der gesamten Saison immer unterstützt und fair behandelt haben", sagte er. "Außerdem möchte ich mich bei allen Mitarbeitern, dem Trainerteam und der Mannschaft für die gute Zusammenarbeit bedanken. Ich wünsche der Fortuna alles Gute."

(areh)
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