| 09.28 Uhr

Fortuna Düsseldorf
Haggui: "Wir brauchen nicht mehr zu reden"

Einzelkritik: Ya Konan enttäuscht, Defensive bemüht
Einzelkritik: Ya Konan enttäuscht, Defensive bemüht FOTO: Christof Wolff
Düsseldorf. Erfolgserlebnisse sind Fortuna Düsseldorf in der Liga bisher verwehrt geblieben. Gegen den 1. FC Heidenhein ging das Team erneut leer aus, somit rangiert es nach drei Spieltagen auf dem 14. Tabellenplatz. Die Stimmung bei den Fortunen war nach der 0:1-Niederlage entsprechend. Von Christoffer Kleindienst

Wie sich die Szenerie doch ändern kann. Nach dem Pokalspiel gegen Rot-Weiss Essen zeigten sich die Düsseldorfer Profis gelöst, geradezu euphorisch. Warum auch nicht? Zwar hatte man nur gegen einen Viertligisten gewonnen, aber sich immerhin in einem Elfmeterkrimi in die 2. Runde des Pokals gekämpft. "Natürlich hilft uns dieser Sieg auch für das Spiel gegen Heidenheim", war die einstimmige Meinung der Profis. Nicht einmal fünf Tage und ziemlich exakt 90 Minuten Fußball beim FCH haben gereicht, um all diese Aussagen vollkommen veraltet wirken zu lassen.

 

0:1 hatte die Fortuna zuvor gegen den Konkurrenten verloren. Ein wenig unglücklich war die Pleite zwar, allerdings zeigten die Düsseldorfer in dem Auswärtsspiel die schwächste Leistung der noch jungen Saison. "Es war ein klassisches Zweikampfspiel. Eigentlich haben wir es ordentlich verteidigt und dann bekommen wir das Gegentor nach einer Standardsituation. Wir haben uns selbst zuzuschreiben, dass wir das Spiel verlieren", sagte Julian Koch nach der Partie. Julian Schauerte sah es genauso: "Heidenheim hat es zwar gut gemacht, aber wir waren vorne wie hinten nicht konsequent genug."

Trainer Frank Kramer konnte den Analysen seiner Spieler nur zustimmen: "Wir lassen den letzten Punch vermissen. Wir sind natürlich sehr enttäuscht, wir haben viel aufgewendet, viel investiert. Wir haben auch einige Angriffe bis zur Box gut durchgespielt, dann fehlte aber die letzte Gier, die letzte Galligkeit." 

Reaktionen: Kramer: "In unserem Spiel fehlt die Konsequenz"

Für Ärger sorgte das spielentscheidene Gegentor. Nach einer Standardsitution bekam die Fortuna den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Mathias Wittek nutzte das Chaos im Sechzehner mit einem Schuss ins lange Eck. "Beim Gegentor, das war einfach schlecht verteidigt. Beim ersten Ball haben wir es noch getan, beim zweiten Ball sind wir nicht mehr hingegangen. Wenn man so verteidigt, ist es einfach ärgerlich", so Karim Haggui. 

Der Kapitän war es auch, der die richtigen Worte nach der zweiten Liga-Pleite in Folge fand: "Es geht einfach nicht, dass wir so verlieren, wir hatten uns doch einiges vorgenommen. Wir brauchen nicht mehr zu reden, wir müssen zuhause daran arbeiten."

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