| 09.23 Uhr

Fortuna Düsseldorf
Immerhin nicht verloren

Einzelkritik: Kein Fortune kann sich richtig auszeichnen
Einzelkritik: Kein Fortune kann sich richtig auszeichnen FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Fortuna Düsseldorfs letzte Partie des Jahres bot Fußball-Magerkost. Chancen gab es kaum, das 0:0 beim SC Paderborn war folgerichtig. Die Gäste zeigten sich nach der Partie pragmatisch, Gastgeber-Coach Stefan Effenberg haderte derweil. Von Christoffer Kleindienst

"Eine Halbzeit zum Vergessen" könnte eine mögliche Phrase für die erste Hälfte im Montagsspiel sein. So limitiert war die dargebotene Leistung der beiden Zweitligisten. Gelungene Passkombinationen gab es fast keine, von Torabschlüssen ganz zu schweigen – selbst die im Abstiegskampf gefragte Leidenschaft schwappte nicht richtig über.

 

Erst in der zweiten, kampfbetonten Halbzeit entstand die ein oder andere Torchance. "Es war sicherlich kein schönes Spiel, sondern eher hart umkämpft. Aber genau das war auch vorher zu erwarten", sagte Julian Schauerte nach der Partie. Keeper Michael Rensing wählte ähnliche Worte in seiner Analyse: "Es war ungefähr das Spiel, das man erwarten konnte. Wir haben damit gerechnet, dass die Paderborner nach ihrem letzten Spiel alles in die Waagschale werfen würden. Gerade die Spieler, die neu ins Team kamen, haben auf ihren Einsatz gebrannt – das konnte man sehen."

Immerhin: In der Defensive standen die Fortunen weitestgehend sicher. "Wir haben sehr gute Abwehrarbeit verrichtet und kaum eine Chance zugelassen", analysierte Rensing passend. Allerdings wirkten die Paderborner trotz ihres Aufwands in allen Mannschaftsteilen verunsichert, immer wieder unterliefen ihnen leichte Fehler. Und dennoch hätten sie zum Ende der zweiten Halbzeit das Spiel entscheiden können. Eben diesen Situationen trauerte Gastgeber-Coach Stefan Effenberg nach: "Mit dem einen Punkt müssen wir leben. Wir hätten den Sieg verdient gehabt. Die Jungs haben alles reingeworfen, was wir uns vorgenommen haben. Leider haben wir die Chancen, die wir hatten, liegen lassen."

Die Fortuna konzentrierte sich in den Schlussminuten hingegen auf das Verwalten des Remis. "Wir haben mit diesem Unentschieden einen direkten Konkurrenten auf Abstand gehalten. Als Auswärtsmannschaft können wir mit dem einen Zähler eher leben als die Paderborner", erklärte Alexander Madlung. Interimscoach Peter Hermann hatte dem nicht viel hinzuzufügen: "Es war jetzt kein berauschendes Spiels. Wir können mit dem Punkt am Ende zufrieden sein und hoffen auf ein besseres Jahr 2016."

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