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| 07.00 Uhr

Fortuna Düsseldorf
Kramer: "Wir müssen einfach konsequenter sein"

Bilder: Fortuna verliert Testspiel gegen Viktoria Köln
Bilder: Fortuna verliert Testspiel gegen Viktoria Köln FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Fortuna Düsseldorf verliert das letzte Testspiel vor dem Start der Zweitligasaison gegen den Regionalligisten Viktoria Köln mit 0:2. Keiner aus der zweiten Garde kann sich Trainer Frank Kramer aufdrängen. Von Bernd Jolitz

Leo Liendl hat seinen Spaß. Der Dreijährige wuselt auf der Tribüne der Arena-Nebenkampfbahn ständig um seinen Papa Michael herum, stopft ihm mit Engelsgeduld immer wieder die Schienbeinschoner in die Stutzen. Zieht sie wieder heraus, stopft sie wieder hinein - und lächelt selig. Vater Liendl kann sich die Spielchen mit dem Filius leisten, denn Fortunas Mittelfeldspieler sitzt diesmal 90 Minuten lang draußen. Und er kann sogar froh darüber sein, denn so ist er an der schwachen Leistung im letzten Testspiel vor dem Punktspielstart nicht aktiv beteiligt. Die Düsseldorfer unterliegen dem Viertligisten Viktoria Köln verdient mit 0:2. So hatte es am Ende sein Gutes, dass die Partie als "geheimer" Test (fast) ohne Zuschauer angesetzt war. Mit Ausnahme von Leo Liendl hätte ohnehin niemand Spaß daran gehabt.

Trainer Frank Kramer zog anschließend wenigstens seine Schlüsse daraus. "Dafür macht man ja diese Testspiele, weil man auf der Suche nach Hinweisen und Infos ist", berichtete er. "Als Trainer möchte ich wiedererkennen, was wir im Training gemacht haben." Sonderlich viel bekam der 43-Jährige da am Montag allerdings nicht zu sehen. Kramer hatte mit Ausnahme von Ihlas Bebou ausschließlich Profis gebracht, die am Freitag beim 4:3 gegen Ipswich Town nur wenige Minuten Einsatzzeit bekommen hatten, und Fortunas zweite Garde vermochte es nicht, sich aufzudrängen.

In Ansätzen gelang das noch Marcel Sobottka, der erst vor drei Tagen vom FC Schalke 04 nach Düsseldorf gekommen war. Der 21-Jährige bot sich vor der Pause geschickt an, spielte einige kluge Pässe – ging dann aber nach dem Seitenwechsel mit dem übrigen Team unter. Axel Bellinghausen blieb dabei ebenso blass wie Christian Gartner oder Tugrul Erat, der niederländische Stürmer Mike van Duinen wirkte noch wie ein Fremdkörper.

"Viele Wünsche offengelassen"

"Gerade, was den Zug zum Tor anbelangt, haben wir viele Wünsche offengelassen", kritisierte Kramer. "Wir müssen da einfach konsequenter sein. Beim letzten Pass, bei den Flanken und im Abschluss fehlte die Präzision." Auffällig zudem, dass die Düsseldorfer weit weniger Chancen herausspielten als gegen Ipswich, obwohl der Gegner am Freitag zumindest auf dem Papier doch beträchtlich stärker war als der Regionalligist. Drei Gelegenheiten in den ersten 45 Minuten, zwei halbgare nach dem Seitenwechsel – das war selbst für zurückhaltende Ansprüche zu wenig.

So deutet sich mehr und mehr an, dass die Startformation vom Freitag auch die gegen Union Berlin sein könnte. Möglicherweise freilich mit Ausnahme des Torhüters, da Michael Rensing am Montag an beiden Gegentreffern schuldlos war und mit einer Glanztat sogar noch Schlimmeres verhinderte.

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Quelle: RP
 
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