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Fortuna Düsseldorf
Beister wehrt sich gegen Azzouzi-Kritik

Das ist Maximilian Beister
Das ist Maximilian Beister FOTO: dpa, Jonas Güttler
Düsseldorf. Der Wechsel von Maximilian Beister vom Hamburger SV zum FSV Mainz 05 kam nicht überall gut an, vor allem nicht bei Fortunas neuem Sportdirektor Rachid Azzouzi. Dieser hatte während des Testspiels beim FC Wegberg-Beeck von Beisters Entscheidung pro Mainz erfahren – und Beister nachher "schlechten Stil" vorgeworfen. Beim Trainingsauftakt der Mainzer konterte der Stürmer nun.

"Ich habe großen Respekt vor der Fortuna", sagte Beister am Dienstag: "Ich hatte persönlich keinen Kontakt zu Herrn Azzouzi. Es ist von unserer Seite fair abgelaufen. Wir haben so schnell wie möglich alle informiert, als klar war, dass es Mainz wird", so Beister weiter. Der Flügelstürmer hatte in 59 Spielen für die Rheinländer 18 Tore erzielt und 19 vorbereitet. Vor allem sein Treffer im Relegations-Rückspiel gegen Hertha BSC nach 25 Sekunden hat bei den Fortuna-Fans bleibenden Eindruck hinterlassen.

Im Sommer hatten die Fortuna-Fans deshalb gehofft, dass Beister nach Düsseldorf zurückkehrt. Doch der Angreifer entschied sich für Mainz 05, nachdem sein Vertrag beim Hamburger SV aufgelöst wurde. Auch dazu nahm Beister Stellung. "Wir haben eine faire Lösung für mich und den HSV gefunden. Die Vertragsauflösung war von beiden Seiten gewollt. Von daher gab es weder von meiner Seite noch von HSV-Seite ein Hintergehen", sagte Beister.

Nach Bekanntwerden von Beisters Wechsel nach Mainz hatte Azzouzi gesagt: "Ich habe es während des Spiels von Fans auf den Rängen erfahren, dass Beister, den wir sehr gerne hier bei uns gesehen hätten, nach Mainz wechselt. Da fehlt Respekt, denn wir haben uns um ihn bemüht – und da kann ich erwarten, dass ich eine Absage auch persönlich mitgeteilt bekomme."

Bei Twitter hatten einige Fortuna-Fans mit dem Hashtag #freemaxi für eine Rückkehr Beisters nach Düsseldorf gekämpft. Doch der Stürmer entschied sich für einen Bundesligisten. Dabei ist ungewiss, ob der 24-jährige Offensivspieler nach schwerer Verletzung und langer Pause (Kreuzbandriss, Knorpel- und Meniskusschaden) an seine früheren Leistungen anzuknüpfen vermag. Für den HSV stand Beister in der abgelaufenen Saison lediglich 72 Minuten auf dem Platz.

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