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Fortuna Düsseldorf
Teamarzt Blecker: "Von Monaten kann keine Rede sein"

Fortunas Koch verletzt sich gegen Freiburg
Fortunas Koch verletzt sich gegen Freiburg FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Es sah schlimm aus, als sich Julian Koch bei Fortunas Zweitliga-Partie gegen den SC Freiburg (1:2) kurz vor dem Halbzeitpfiff mit großen Schmerzen auf dem Boden wälzte.

Bei einem Zweikampf war der stellvertretende Kapitän mit dem Knöchel umgeknickt, und nach kurzer Untersuchung durch Mannschaftsarzt Ulf Blecker stand fest, dass Koch die Partie nicht würde fortsetzen können.

Nach der Kernspin-Tomographie gestern Nachmittag durfte der 24-Jährige dann ebenso aufatmen wie Cheftrainer Frank Kramer: Die Verletzung ist nicht so schlimm wie zunächst befürchtet. "Insgesamt können wir Entwarnung geben", sagte Blecker. "Die Syndesmose hat gehalten, und das ist mit Blick auf den Heilungsprozess besonders wichtig. Julian hat eine Weichteilquetschung im Sprunggelenk erlitten, dazu eine Knochenstauchung und einen Teilriss der Kapsel. Innen- und Außenbänder sind dagegen nicht gerissen, lediglich gezerrt."

Somit konnte der Mediziner auch den Spekulationen über Kochs Ausfalldauer entgegentreten, die nach der Partie ins Kraut geschossen waren. "Von Monaten kann zum Glück keine Rede sein", sagte Blecker. "Ich gehe derzeit davon aus, dass Julian in zwei bis vier Wochen wieder mit von der Partie ist." Gerade für den Blondschopf ist das eine gute Nachricht, denn in seiner Karriere hatte Koch schon einiges an gesundheitlichen Rückschlägen wegstecken müssen. Unter anderem hatte er nach einer Knieoperation im Februar 2011 - damals von Dortmund nach Duisburg ausgeliehen - mehr als 15 Monate pausieren müssen.

(jol)
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