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Fortuna Düsseldorf
Was Ya Konan noch lernt und warum Fortuna nicht verlor

Fortuna Düsseldorf: Was Ya Konan noch lernt und warum Fortuna nicht verlor
Ya Konan traf erst zum neunen Mal in seiner Karriere per Kopf. FOTO: dpa, kku hak
Düsseldorf. Fortuna Düsseldorfs Sieg gegen deie SpVgg Greuther Fürth war keine Überraschung. Warum? Weil das Team noch nie vor heimischer Kulisse gegen den Kontrahenten verlor. Wie und wann Didier Ya Konan das Tor des Tages erzielen würde, war allerdings nicht zu erahnen.  Von Christoffer Kleindienst

Axel Bellinghausen, schalalalala!

Ya Konan hat zwar das entscheidende Tor geschossen, dennoch hatte er keine Chance beim "Spieler des Spiels"-Voting. Axel Bellinghausen setzte sich mit 64 Prozent der Stimmen problemlos durch, Zweiter wurde Kerem Demirbay mit 28 Prozent und Ya Konan erhielt sogar noch eine Stimme weniger als Julian Schauerte.

 

Nummer 100 gesichert

Spielerstatistiken von Fortuna Düsseldorf FOTO: Christof Wolff

Fortuna hat den 100. Heimerfolg in der 2. Bundesliga gefeiert. Die Bilanz liest sich ordentlich: In 203 Spielen schafften sie diesen Jubiläumssieg, 57 Unentschieden verzeichneten sie noch, 46 Mal gingen sie als Verlierer vom Platz. Der Gesamtwert ist hingegen ein wenig durchwachsen: 159 Siege - 114 Remis - 134 Niederlagen. 

Fürth ist ein gern gesehener Gast

Fortuna traf zum neunten Mal vor heimischer Kulisse auf Fürth – es war der sechste Sieg, die weiteren Partie endeten Remis. Nur in drei Auswärtsspielen konnte die Gäste überhaupt zum Torjubel bei der Fortuna ansetzen. Der 1:0-Erfolg dürfte echte Statistikfans also nicht überrascht haben. Übrigens: Erst einmal gewann in den 17 Aufeinandertreffen der Gast das Spiel: Fortuna siegte am 25. September 2012 2:0 in Fürth. 

Ya Konan, das Kopfballungeheuer – nicht

72 Tore erzielte der Ivorer in seiner bisherigen Karriere. Mit dem Kopf traf er nur selten: Gegen Fürth erzielte der 1,74 Meter große Stürmer seinen neunten Kopfballtreffer. Selbst mit seinem schwächeren linken Fuß hat er schon häufiger zugeschlagen – nämlich zehn Mal. 

Ya Konan, der Last-Minute-Schütze - nicht

Ya Konan erzielt Tor des Tages gegen Fürth FOTO: dpa, kku hak

Noch interessanter ist wohl, wann Ya Konan zumeist trifft. Die Antwort: ungern in den Schlussminuten. Nur vier Mal traf er ab der 75. Minute einen Spiels. Offenbar lernt er das erst bei der Fortuna: Bei Union Berlin traf er spät im Spiel zum 1:1, gegen Fürth fiel der Treffer in der 78. Minute.

Demirbay und Sararer sprinten zum Tagessieg

Bellinghausen ist in einer Kategorie schwer zu schlagen: Bei der Anzahl der Sprints macht ihm keiner etwas vor. Allerdings hat Kramer seine Schützlinge offenbar ordentlich heiß gemacht – besonders Sercan Sararer und Demirbay: Die beiden Fortunen kamen auf jeweils 39 Sprints. Keiner schaffte annähernd so viele. Allerdings: Bellinghausen wurde mit 29 Sprints in der 71. Minute ausgewechselt.

Der beste Zweikämpfer sitzt auf der Bank

Ein Fun Fact zum Abschluss: Den besten Zweikampfwert der Fortuna hat jemand, der mittlerweile regelmäßig auf der Bank sitzt. Christian Strohdiek weist 66,7 Prozent gewonnene Duelle auf und ist damit der achtbeste Zweikämpfer der Liga. Auch seine Innenverteidigerkollegen, die im Normalfall nur an solche Werte heranreichen, hinken diesbezüglich hinterher. Karim Haggui kommt auf 58,3 Prozent, Adam Bodzek hat 53,0 Prozent. Alexander Madlung hat hingegen in der Liga noch keinen aussagekräftigen Wert. Zahlen lügen zwar nicht, können aber auch nicht immer alles erklären: Die Patzer, die sich Strohdiek in dieser Saison schon geleistet hat, werden bei diesem Wert natürlich verschwiegen.

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