| 15.42 Uhr

Fortuna Düsseldorf
Ya Konan muss Training angeschlagen abbrechen

Ya Konan verletzt sich beim Fortuna-Training
Ya Konan verletzt sich beim Fortuna-Training FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Fortuna Düsseldorf bereitet sich derzeit auf das Spiel gegen den SC Freiburg vor. Am Mittwochvormittag absolvierte das Team die einzige Trainingseinheit des Tages. Didier Ya Konan verletzte sich dabei und brach die Einheit ab. Einige Stunden später gab es aber Entwarnung. Von Christoffer Kleindienst
  • Wer war dabei?

Alle, bis auf die Langzeitverletzten. Selbst Fabian Holthaus, der seit seiner Verpflichtung immer wieder mit körperlichen Problemen zu kämpfen hatte. Auch aus der U23 waren einige Spieler dabei: Taylan Duman, Marvin Ajani und Emmanuel Iyoha durften allesamt am Training teilnehmen. Letzter absolvierte allerdings nur ein individuelles Training.

  • Wer fehlte?

Keine Überraschung: Christopher Avevor, Sergio da Silva Pinto, Tim Wiesner und Kaan Akca waren nicht dabei.

  • Was ließen Frank Kramer und Co. trainieren?

Zunächst ging es erstmal um Passgenauigkeit. Der Coach ließ seine Schützlinge passen und laufen – und das in zigfacher Wiederholung. Danach wurde eine explizite Spielszene simuliert: Sechs Offensive versuchten die Viererkette plus Sechser auszuspielen. Kramer unterbrach immer wieder, verbesserte und motivierte: "Jetzt zusammenrücken" oder "die Mitte dichtmachen" konnte man immer wieder hören. Der Fokus wurde dabei also deutlich auf das Verhalten der Defensive gelegt.

Dabei war interessant, dass Kevin Akpoguma in der Innenverteidigung spielte. Kramer plant nun offenbar mit ihm im Zentrum – Julian Schauerte hat vorerst den Kampf um die Rechtsverteidigerposition gewonnen. Im Anschluss wurden Eckbälle geübt. Die ernüchternde Bilanz: Zwölf Versuche, null Tore. Immerhin erzielten die Profis bei den darauffolgenden Freistößen den ein oder anderen Treffer.  

  • Gab es eine Schrecksekunde?

Ja. Didier Ya Konan blieb im Rasen stecken und ging sofort zu Boden. Der Ivorer krümmte sich vor Schmerzen – konnte dann immerhin selbstständig vom Platz laufen. Nach einer Behandlungspause schien er sogar weitermachen zu wollen. Nach wenigen Minuten verließ er dann aber den Platz endgültig. Der Verein ließ verkünden, dass der Stürmer nicht schwer verletzt sei: Der Muskel sei lediglich verhärtet. 

Kurz danach schien es fast so, als ob es ein ganz mieser Vormittag für die Fortunen werden könnte: Christian Strohdiek erwischte es im Zweikampf am Kopf. Er blieb auch liegen – allerdings spielte er weiter.

  • Und der Spruch des Tages?

"Bleibt zusammen! Wenn wir auseinanderrücken, sind wir tot." (Kramers Mahnung an die defensive Viererkette)

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