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Trennung im Einvernehmen
Colin Bell hört beim FFC Frankfurt auf

Frankfurt/Main. Colin Bell ist nicht mehr Trainer des Frauenfußball-Champions-League-Siegers 1. FFC Frankfurt. Der Verein und der 54 Jahre alte Engländer einigten sich am Dienstag auf das einvernehmliche Ende einer fast zweieinhalbjährigen Zusammenarbeit. "Wir haben Colin Bell viel zu verdanken. Die Art und Weise der einvernehmlichen Trennung entsprach der Qualität unserer vertrauensvollen Zusammenarbeit", sagte der FFC-Vorsitzende Bodo Adler. Bell erklärte: "Ich hatte eine großartige Zeit beim 1. FFC Frankfurt. Nach der schönen und erfolgreichen Zeit in Frankfurt ist es für mich jetzt einfach wichtig, eine neue Herausforderung anzunehmen und mich beruflich neu auszurichten." Seine Nachfolge übernehmen zunächst interimsmäßig die beiden Co-Trainer Matt Ross und Kai Rennich. Bells Vertrag wird zum Jahresende aufgelöst. Der frühere Trainer von Dynamo Dresden und Waldhof Mannheim übernahm den FFC im Sommer 2013 und gewann mit dem Verein 2014 den DFB-Pokal sowie 2015 die Champions League. Die aktuelle Saison verläuft für die Frankfurterinnen aber sehr enttäuschend. In der Bundesliga stehen sie mit neun Punkten Rückstand auf den FC Bayern München nur auf Platz vier. Im DFB-Pokal schieden sie bereits im Achtelfinale aus.

(dpa)
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