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Nach Olympia-Aus
Japans Frauenfußballtrainer Sasaki tritt zurück

Osaka. Nach der verpassten Teilnahme an den Olympischen Spielen in Brasilien ist Norio Sasaki als Trainer der japanischen Frauenfußball-Nationalmannschaft zurückgetreten. "Das Scheitern ist meine Schuld. Ich hoffe, die Fans werden auch ein neues Nadeshiko-Team unterstützen", sagte Sasaki, dessen Mannschaft das heimische Qualifikationsturnier nur als Dritter abschloss. Asien wird bei Olympia im August durch Australien und China vertreten. Der 57 Jahre alte Sasaki hatte Japans Fußballerinnen 2008 übernommen und die Auswahl 2011 in Deutschland zum WM-Titel geführt. Bei der WM 2015 in Kanada kam die "Nadeshiko" bis in das Finale, in dem sie den USA unterlag. Zudem holte Sasaki mit den Japanerinnen 2012 in London die olympische Silbermedaille. Nun soll mit Blick auf die WM 2019 in Frankreich und Olympia 2020 in Tokio ein Neuanfang gestartet werden. "Wir werden bald eine neue Führung schaffen", kündigte Fußball-Verbandspräsident Kuniya Daini bereits an. Als Favoritin für die Nachfolge Sasakis gilt die bisherige U17- und U20-Trainerin Asako Takakura. Die 47-Jährige war viermal hintereinander Asiens Nachwuchstrainerin des Jahres und als Spielerin unter anderem bei der ersten Frauen-WM 1991 in China aktiv.

(dpa)
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