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Frauen-WM
Meuterei bei Spanien: Spielerinnen fordern Entlassung von Trainer

Frauen-WM: Spanierinnen fordern Entlassung von Nationaltrainer
Spaniens Nationalspielerinnen haben sich in einem offenen Brief für die Entlassung von Nationaltrainer Ignacio Quereda ausgesprochen. FOTO: afp, nk/dec
Aufstand der Spanierinnen: Alle 23 Spielerinnen des iberischen Teams haben nach dem trostlosen Vorrunden-Aus bei ihrer ersten Teilnahme an der Fußball-WM in einem offenen Brief die Entlassung von Trainer Ignacio Quereda gefordert. Der 64-Jährige ist seit 27 Jahren im Amt.

"Es ist offensichtlich, dass wir uns falsch auf die WM vorbereitet haben", hieß es in dem Statement: "Wir haben keine Freundschaftsspiele absolviert, haben uns schlecht akklimatisiert, die Gegner unzureichend analysiert und wurden schlecht auf die Spiele vorbereitet – und das schon seit langem. Wir denken deshalb, dass es an der Zeit ist, dieses Kapitel zu beenden und die nötigen Veränderungen herbeizuführen."

Zuvor hatte schon Kapitänin Veronica Boquete, die von Champions-League-Sieger 1. FFC Frankfurt zum deutschen Meister Bayern München wechseln wird, ihren Coach in einem Radio-Interview kritisiert. "Wir haben deshalb nicht mehr erreicht, weil wir nicht die Unterstützung und die Vorbereitung hatten, die es braucht", hatte die 28-Jährige gesagt. Die Spanierinnen waren vier Tage vor ihrem ersten Spiel in Kanada eingetroffen und hatten zuvor zwei Monate kein Spiel absolviert: "Und seitdem hat es keinerlei Kontakt mit dem Verbandspräsident, dem Trainer oder dem Delegationsleiter gegeben", berichtete Boquete.

Die Spanierinnen hatten die Gruppe E als Letzter mit nur einem Punkt beendet.

(sid)
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