WM-Porträt: England: Mutterland ist auf dem Vormarsch
zuletzt aktualisiert: 26.11.2010 - 15:57Düsseldorf (RPO). Dass der Frauenfußball im Fußball-Mutterland auf dem Vormarsch ist, bewies der Finaleinzug bei der EM 2009 - auch wenn es im denkwürdigen Endspiel in Helsinki eine bittere 2:6 Niederlage gegen die Titelhamster aus Deutschland setzte. Das Ticket für die WM 2011 löste England am Ende mit zwei Siegen im Play-off-Duell mit der Schweiz (2:0, 3:2).
Der Vize-Europameister hat sich zum dritten Mal für die Endrunde der Frauenfußball-Weltmeisterschaft qualifiziert. 2007 in China war für "Hope's Lions", so der Spitzname der Auswahl von Cheftrainerin Hope Powell, im Viertelfinale Schluss. Dort unterlagen die Engländerinnen den Olympiasiegerinnen aus den USA mit 0:3.
Aushängeschild des Weltranglistenzehnten ist Routinier Kelly Smith. Die 32 Jahre alte Angreiferin, die in der US-Liga bei den Boston Breakers aktiv ist, ist mit 42 Toren Englands Rekordtorschützin. Im Mittelfeld ist Rachel Yankey, mit 105 Länderspielen erfahrenste Akteurin im Kader, nach langer Verletzungspause und der verpassten EM wieder mit an Bord.
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