Gascoignes schlimmer Alkoholrückfall: Fünf Tage Komasaufen an der Algarve
zuletzt aktualisiert: 04.09.2008 - 13:19Vale do Lobo (RPO). Täglich 20 doppelte Whiskey. Das ist traurige Realität für den ehemaligen englischen Nationalspieler Paul Gascoigne. Als Fußballer war er großartig, doch keiner weiß, wie gut er ohne sein größtes Laster hätte werden können: dem Alkohol.
Augenzeugen berichten laut "Sun", dass Gascoigne nun ein fünftägiges Komasaufen im Urlaub an der Algarve durchgezogen habe. Für den inzwischen 41-Jährigen gab es anscheinend nur eines: Whiskey - von morgens bis abends und soviel der Körper verträgt. Irgendwann war dann schließlich Schicht: Gascoigne wurde halb besinnungslos in der Lobby eines Fünf-Sterne-Hotels gefunden.
"Ein schlimmer Anblick. Gazza schrie in sein Handy, glaubte mit Alastair Campbell zu sprechen", erzählte ein Hotelgast. Der ehemalige Regierungssprecher von Tony Blair konnte jedoch unmöglich am anderen Ende der Leitung gewesen sein. Das Handy war nicht einmal eingeschaltet. Gascoigne landete, freundlich eskortiert von portugiesischen Polizei-Beamten, in der Ausnüchterungszelle.
Sonne, Strand und Meer - so stellen sich die meisten Urlauber ihren Urlaub vor. Gascoigne musste wohl oder übel mit einem schattigeren Plätzchen Vorlieb nehmen.
Erst im Frühjahr hatte sich Paul Gascoigne nach einem Selbstmordversuch in eine Klinik einweisen lassen, um seinem Alkoholproblem endlich Herr zu werden. Doch schon im August gab es den ersten schweren Rückfall auf der Tour von Iron Maiden. Gascoigne stürzte, nachdem er ordentlich dem Alkohol gehuldigt hatte, in Budapest vom Tour-Truck der Heavy-Metal-Band.
Langsam muss man sich ernsthafte Sorgen um das Leben des Ex-Fußballers machen. Halluzinationen, wie sie in Portugal aufgetreten sind, deuten auf eine schwere Alkoholvergiftung und Leberschädigung hin. Bleibt zu hoffen, dass er nicht wie eine andere britische Fußballlegende endet: George Best.
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