1. Bundesliga 16/17
| 09.54 Uhr

DFB-Erfolgstrainer
Hrubesch kritisiert den HSV und kann sich Bundesliga-Job vorstellen

Porträt: Horst Hrubesch – Kopfballungeheuer und Trainer-Phänomen
Porträt: Horst Hrubesch – Kopfballungeheuer und Trainer-Phänomen FOTO: dpa, pse fpt hak jhe
Hamburg. Fußball-Trainer Horst Hrubesch kann sich ein Engagement in der Bundesliga vorstellen.

"Warum nicht? Sag niemals nie ist mein Motto. Es kommt auf die Anfragen an. Ich bin da aber ganz entspannt", sagte der Olympia-Coach der "Bild". Sein Vertrag beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) laufe noch bis Dezember, sagte der 65-Jährige.

Die Planung sehe so aus, dass er sich im Oktober mit DFB-Sportdirektor Hansi Flick treffen wolle, um zu besprechen, "ob wir vielleicht in der Zukunft zusammenkommen". Der ehemalige Nationalspieler hatte zuletzt als Trainer mit der deutschen Olympia-Auswahl im August in Rio die Silbermedaille gewonnen.

Hrubesch, der mit dem Hamburger SV 1983 den Europapokal der Landesmeister gewonnen hat, kritisierte seinen Ex-Club. "Mir fehlt eine sichtbare Philosophie des Vereins. Allein der Trainer-Verschleiß spricht Bände. Bei 15 in den vergangenen 15 Jahren kann ja nicht jeder Coach schlecht gewesen sein. Ob das auf Dauer der richtige Weg ist? In jedem Fall stimmen viele Punkte beim HSV nicht", sagte de ehemalige HSV-Kapitän.

Der HSV hatte am Sonntag Bruno Labbadia beurlaubt und Markus Gisdol als neuen Coach verpflichtet.

(dpa)
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