2. Bundesliga 16/17 2. Bundesliga
| 13.31 Uhr

Hannover-Trainer über Niederlage
Frontzeck: "Mein Glaube ist absolut intakt"

Fotos: Modeste schockt Debütant Frontzeck nach wenigen Sekunden
Fotos: Modeste schockt Debütant Frontzeck nach wenigen Sekunden FOTO: Screenshot Sky
Hannover. Das Debüt auf der Trainerbank von Hannover 96 ging für Michael Frontzeck daneben. Die Niedersachsen verloren gegen 1899 Hoffenheim mit 1:2 und stehen nur noch einen Punkt vor dem Relegationsrang. Frontzeck sprach danach von einer unverdienten Niederlage.

Herr Frontzeck, wie sehr schmerzt der Rückschlag nach dem späten Gegentor?

Michael Frontzeck (Trainer Hannover 96) Die Mannschaft hat heute ein gutes Spiel gezeigt und hat den frühen Schock durch das Abseitstor gut weggesteckt. Wenn du so weit unten stehst, ist es nicht einfach, den Kopf oben zu behalten. Wenn du unten bist, reicht am Ende auch ein guter Angriff des Gegners und du verlierst so ein Spiel. Ich denke, wir waren zuvor näher am zweiten Tor. Unterm Strich hatten wir nicht verdient, das Spiel zu verlieren.

Wie bewerten Sie jetzt die Situation im Abstiegskampf?

Frontzeck Ich bin mit der heutigen Leistung des Teams zufrieden. Mein Glaube ist absolut intakt. Wenn wir den Weg weitergehen, wie wir ihn heute eingeschlagen haben, dann werden wir auch die nötigen Punkte holen, um in der Liga zu bleiben.

Sie haben Ihre Mannschaft direkt nach dem Spiel auf dem Rasen versammelt. Was haben Sie da gesagt?

Frontzeck Dass es sicherlich schwer ist, im ersten Augenblick. Aber dass es keinen Grund gibt, den Kopf zu senken. Das gibt die Leistung nicht her. Wichtig ist, dass wir den Weg weitergehen. Mit dem Publikum, der Mannschaft und allen Mitarbeitern im Klub. Das ist eine enge Geschichte. Aber wir müssen nach vier Tagen jetzt nicht irgendwas wechseln im Kopf, sondern unseren eingeschlagenen Weg weitergehen.

Der harte Kern der Fans hat sich zurückgemeldet, die Stimmung im Stadion war gut. Gibt Ihnen das Hoffnung für die verbleibenden zwei Heimspiele?

Frontzeck Ich fand es außerordentlich, wie die Zuschauer die Mannschaft unterstützt haben - auch in schwierigen Situationen im Spiel. Wie lange die Mannschaft nach dem Spiel auch draußen war und sich bedankt hat: Das ist ein Zusammenspiel, was wir auch in den kommenden Wochen brauchen.

 

(sid)
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