Ultimatum an die Mannschaft: Hansa-Trainer Funkel bleibt im Amt
zuletzt aktualisiert: 19.11.2001 - 16:15Rostock (rpo). Die Verantwortlichen von Bundesligist Hansa Rostock haben sich hinter Trainer Friedhelm Funkel gestellt. An die Mannschaft wurde allerdings ein Ultimatum gerichtet.
Auf einer vorgezogenen Vorstandssitzung am Montag sprach das Gremium dem 47-Jährigen trotz der enttäuschenden 0:2-Niederlage tags zuvor beim 1. FC Nürnberg das Vertrauen aus.
Dies wurde allerdings mit einer ultimativen Forderung an die Mannschaft verknüpft. In den nächsten beiden Heimspielen gegen Hertha BSC Berlin und den VfL Wolfsburg werden "mindestens vier Punkte" erwartet, erklärte Manager Herbert Maronn.
Kritik ausschließlich an die Mannschaft gerichtet
"Unsere Kritik richtet sich einzig und allein gegen die Mannschaft", betonte Maronn. In einer Ansprache, die Aufsichtsrat und Vorstand am Dienstag vor dem Training an die Mannschaft sowie den Trainerstab richten werden, solle die Erwartung jedem noch einmal deutlich gemacht werden. "Wie die Mannschaft zuletzt angetreten ist, so kann man sich nicht präsentieren. Das ist nicht zufriedenstellend gewesen", beklagte Maronn.
Die Mecklenburger, zweitschlechtestes Heimteam der Liga, kassierten zuletzt gegen Bremen und in Nürnberg zwei Niederlagen und sind nach dem 13. Spieltag nur noch zwei Punkte von den Abstiegsrängen entfernt.
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