1. Bundesliga 16/17
| 15.08 Uhr

Bundesligist
Hertha-Verbindlichkeiten auf "historischem Tiefstwert"

Berlin. Hertha BSC hat die Verbindlichkeiten weiter erheblich reduziert. Nach der Saison 2014/15 verzeichnete der Berliner Fußball-Bundesligist zum 30. Juni 2015 einen Schuldenstand von 15,9 Millionen Euro; ein Jahr zuvor waren es noch 24,4 Millionen Euro gewesen. Die zinstragenden Verbindlichkeiten hat Hertha vor allem durch den Einstieg des Investors KKR auf Null gebracht. Der Verein sei nach dem Deal mit dem US-Finanzinvestor in der Lage gewesen, "die wirtschaftliche Basis neu zu legen und die Verbindlichkeiten deutlich zu reduzieren auf einen historischen Tiefstwert", erklärte Herthas Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller. Dadurch seien wiederum Investitionen im sportlichen Bereich möglich gewesen. Schiller konnte am Montag auf der Mitgliederversammlung des derzeitigen Bundesliga-Fünften für die wirtschaftliche Entwicklung positive Aussichten verkünden. Der geplante Umsatz von 78 Millionen Euro für die laufende Saison werde steigen. In der Saison 2014/15 hatte Hertha 88,5 Millionen Euro auf der Ertragsseite und 96,1 Millionen auf der Ausgabenseite stehen. Der Verlust von 7,6 Millionen Euro sei vor allem durch Abschreibungen aus den Spielerwerten zustande gekommen, erklärte Schiller. Das Eigenkapital ist deutlich gestiegen. Für Personal gab Hertha in der Vorsaison 42,2 Millionen Euro aus, davon 36 Millionen für den Profikader.

(dpa)
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