Bayern München: Hitzfeld vor Vertragsverlängerung
zuletzt aktualisiert: 29.01.2001 - 16:17München (sid). Nach den erneuten Diskussionen um ein Engagement als Bundestrainer will Ottmar Hitzfeld dem deutschen Fußball-Meister Bayern München nun doch langfristig die Treue halten. "Die Tendenz geht dahin, dass ich beim FC Bayern verlängere. Dass ich verlängern will, zeigt, dass ich mich mit dem FC Bayern identifiziere", erklärte der 52 Jahre alte Fußballlehrer dem Fachblatt Kicker und fügte hinzu: "Es gab das konkrete Angebot zu einem Gespräch, wir werden demnächst miteinander reden."
Der laufende Kontrakt von Hitzfeld ist bis zum 30. Juni 2003 gültig. Als Verlängerungszeitraum ist ein Jahr, also bis 2004, im Gespräch. Bayern-Manager Uli Hoeneß hatte in einem Interview mit dem Magazin der Frankfurter Rundschau am vergangenen Freitag angedeutet, den Trainer bei einem Angebot des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) möglicherweise bereits nach der WM 2002 ziehen zu lassen - und hatte damit für erheblichen Wirbel gesorgt.
"Man braucht Planungssicherheit, Kontinuität; wir wollen die Mannschaft auf vier, fünf Jahre aufbauen", beschrieb Hitzfeld seine langfristigen Ambitionen. Der Coach war 1998 nach München gewechselt, gewann mit den Bayern zweimal den Meistertitel und erreichte 1999 das Champions-League-Finale. Hitzfeld hatte zuvor von 1991 bis 1998 bei Borussia Dortmund gearbeitet und die Westfalen unter anderem zum Gewinn der Champions League 1997 geführt.
Effe und Co als Comicfiguren
Unterdessen haben die Bayern ein ganz neues Projekt in Angriff genommen. Profis und Verantwortliche des Rekordmeisters sind womöglich bald als Comic-Helden zu bewundern. Das Management prüft derzeit Pläne, eine Zeichentrick-Serie von und mit den Bayern zu produzieren. Die Idee, mal etwas Neues zu tun, sei schon länger da gewesen, bestätigte Sprecher Markus Hörwick am Montag auf Anfrage. Derzeit gebe es ein Angebot eines Produzenten, der gerade einige Entwürfe herstellt. Sollte das Film-Werk zu Stande kommen, wäre es entweder fürs Fernsehen oder die Video-Leinwand im Stadion gedacht, hieß es weiter.
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