Hongkong (RPO). Die Übernahme-Welle in der englischen Premier League findet weiterhin kein Ende. Nun steht auch Aufsteiger Birmingham City vor dem Kauf. Der chinesische Geschäftsmann Carso Yeung aus Hongkong will den Verein angeblich für 73,5 Millionen Euro kaufen. Das berichten einheimische Medien. Demnach soll in den nächsten Tagen ein Angebot vorgelegt werden.
Birmingham wird aller Voraussicht nach von einem chinesischen Geschäftsmann übernommen. Foto: AP
Die Führung des Lokalrivalen von Ex-Europapokalsieger Aston Villa hatte in der vergangenen Woche lediglich Gespräche über einen Verkauf des Erstliga-Rückkehrers ohne Nennung des Verhandlungspartners bestätigt.
Birmingshams Übernahme durch Carso Yeung, der in der früherer britischen Kronkolonie durch die Teilhaberschaft an einem Casino in Macau wohlhabend geworden ist, würde den Trend von Verkäufen englischer Top-Teams an Privat-Investoren fortsetzen. Anfang Juni erst hatte der Sportartikel-Tycoon Mike Ashley Birmingshams künftigen Ligarivalen Newcastle United übernommen.
In der abgelaufenen Saison hatten zuvor schon bei Rekordmeister FC Liverpool, Aston Villa und West Ham United die Besitzer gewechselt. Die schillerndsten Investoren sind der russische Öl-Multi Roman Abramowitsch beim Ex-Champion FC Chelsea und der US-Milliardär Malcolm Glazer bei Meister Manchester United.
An ManU-Lokalrivale Manchester City, Klub von Dietmar Hamann, hat mittlerweile Thailands früherer Regierungschef Thaksin Shinwatra massives Interesse bekundet, nachdem der Politiker mit seinem Übernahme-Versuch in Liverpool gescheitert war.
Quelle: sid