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Ehemaliger Keeper des 1. FC Köln
Mondragon nach Selbstmordversuch im Krankenhaus

Fotos: Ex-Kölner Mondragon schreibt WM-Geschichte
Fotos: Ex-Kölner Mondragon schreibt WM-Geschichte FOTO: afp, Desk
Düsseldorf. Faryd Mondragon, ehemaliger Torhüter des Bundesligisten 1. FC Köln, liegt nach einem Selbstmordversuch in einem Krankenhaus der kolumbianischen Großstadt Cali. Das berichten kolumbianische Medien übereinstimmend.

Demnach habe Mondragon versucht, sich mit Tabletten das Leben zu nehmen. Der mittlerweile 44-Jährige wurde allerdings glücklicherweise noch rechtzeitig gefunden und in ein Krankenhaus gebracht. Mondragon befindet sich mittlerweile den Berichten nach nicht mehr in Lebensgefahr.

Zuvor soll Mondragon, der von 2007 bis 2010 107 Mal für den 1. FC Köln zwischen den Pfosten stand und zum Publikumsliebling avancierte, ein Bild bei Instagram gepostet haben. Darunter soll folgender Satz gestanden haben: "Es gibt niemanden außer mir, der mein Dasein beutreilen könnte und ich bin es leid, von anderen beurteilt zu werden, ohne mich verteidigen zu können." Mittlerweile wurde das Bild samt Text gelöscht.

Nach offiziellen Angaben der Klinik Fundacion Valle del Lili hat Mondragon eine "Stoffwechselentgleisung" erlitten, sein Zustand sei gut, er werde weiter überwacht.

Bei der WM 2014 in Brasilien stieg der Kolumbianer bei seiner Einwechslung im Gruppenspiel gegen Japan (4:1) im Alter von 43 Jahren und 3 Tagen zum ältesten WM-Spieler der Geschichte auf. Nach dem Turnier beendete Mondragon seine aktive Karriere.

Nach seinem Weggang aus Köln spielte Mondragon bei Philadelphia Union, ehe er 2012 in seine Heimatstadt zurückkehrte und noch zwei Jahre lang für Deportivo Cali spielte. 2014 beendete er dann seine Karriere.

(seeg)
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