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Terror in Paris
Trapp: "Dürfen nicht jeden Tag mit Angst aufwachen"

Kevin Trapp: "Dürfen nicht jeden Tag mit Angst aufwachen"
Kevin Trapp lebt in Paris. FOTO: dpa, fru gfh
Paris. Nach den Terroranschlägen von Paris will sich Kevin Trapp nicht von Sorgen um die Sicherheit beherrschen lassen.

"Wir dürfen nicht vergessen. Aber wir dürfen auch nicht jeden Tag an die grausamen Anschläge denken und mit Angst aufwachen. Denn sonst haben wir kein Leben mehr", sagte der Torhüter von Paris St. Germain in einem Interview der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwoch). Im Hinblick auf die Fußball-Europameisterschaften 2016 in Frankreich sei es wichtig für alle, betonte der frühere Profi von Eintracht Frankfurt, "dass wir die Angst, die wir haben und die die Terroristen sicher auch erzeugen wollten, ablegen sollten".

Trapp gehörte zum Kader der Nationalmannschaft beim Länderspiel in Paris am Abend der Anschläge und auch bei der abgesagten Partie gegen die Niederlande in Hannover. "Die Tage waren echt der Horror", sagte der 25-Jährige. "Das Heftigste für mich persönlich war die Rückkehr nach Paris, also in die Stadt, in der das alles passiert ist."

Er habe danach schon mal überlegt, ob er jetzt raus auf die Straße gehe oder lieber daheimbleibe. "Wenn ich in einem Restaurant saß, habe ich öfter mal nach links oder rechts geschaut, um zu wissen, ob alles in Ordnung ist. Mittlerweile geht es wieder besser."

 

(areh/dpa)
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