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Trainer in Nizza vorgestellt
Favre: "Freue mich, in meiner Muttersprache arbeiten zu können"

Fotos: Favre – akribischer Arbeiter und Ex-Gladbach-Trainer
Fotos: Favre – akribischer Arbeiter und Ex-Gladbach-Trainer FOTO: AP
Acht Monate nach seinem überraschenden Abschied von Borussia Mönchengladbach ist Lucien Favre wieder da. Am Mittwoch wurde der Schweizer als neuer Trainer des französischen Fußball-Erstligisten OGC Nizza vorgestellt.

"Ich freue mich, in der Ligue 1 zu arbeiten, in meiner Muttersprache, und auf meine französischen Kollegen zu treffen", sagte Favre. Die Liga sieht er auf einem "exzellenten Niveau". In Nizza habe ihn das Konzept des Klubs, auf junge Spieler zu setzen, überzeugt. Die Qualifikation für die Europa League sei keine Bedingung gewesen, sagte Favre. 

Der Schweizer erhält beim Verein an der Côte d'Azur einen Dreijahresvertrag bis 2019. Eigentlich sollte Favre noch bis Juni 2017 Trainer in der Bundesliga sein, doch nach sechs Pflichtspielniederlagen zum Saisonauftakt der abgelaufenen Spielzeit trat er zurück, obwohl die Gladbacher Vereinsführung dies abgelehnt hatte.

Trotz des unrühmlichen Abgangs ist Nizzas Präsident Jean-Pierre Rivère begeistert von seiner neuen Verpflichtung. "Von den Trainern, mit denen wir uns getroffen haben, war Lucien unser Favorit", sagte er auf der Pressekonferenz: "Es ist eine große Freude, mit ihm zusammenzuarbeiten. Alles ist sehr genau studiert. In seinen Reden steckt Leidenschaft."

Favre sammelte bereits vor vielen Jahren Erfahrungen mit OGC: "Mein erstes Freundschaftspiel, mit 19 Jahren, war gegen den wunderbaren OGC Nizza der 70er Jahre." Der 58-Jährige übernimmt das Team von seinem Vorgänger Claude Puel, der Nizza in der abgelaufenen Saison auf den vierten Tabellenplatz führte und sich für die Europa League qualifizierte.

(areh/sid)
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