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Deutscher Nationalspieler
Podolski schließt Abschied von Galatasaray nicht aus

Lukas Podolski schließt Abschied von Galatasaray Istanbul nicht aus
Lukas Podolski hatte beim Benefizspiel am Mittwoch in Mainz viel Spaß. FOTO: dpa, tos hak
Mainz. Vor dem Hintergrund der jüngsten Gewaltwelle in der Türkei hat Nationalspieler Lukas Podolski ein klares Bekenntnis zu seinem Verein Galatasaray Istanbul vermieden. "Die Medien können spekulieren. Ich treffe meine Entscheidung selbst. Erstmal genieße ich meinen Urlaub", sagte der EM-Teilnehmer am Mittwoch bei einem Benefizfußballspiel in Mainz.

Auf Nachfrage, ob es für ihn definitiv beim türkischen Renommierklub weitergehe, meinte er knapp: "Das habe ich nicht gesagt." Podolski sagte weiter, dass er nach dem Urlaub wieder ins Training einsteigen werde. Auf die Frage der Reporterin, wo das sein wird, antwortete Podolski vielsagend: "Das werden sie dann erfahren."

Er müsse allerdings "auch nicht nachmachen, was andere tun. Ich habe meinen eigenen Kopf, bin alt genug", führte Podolski mit Blick auf Mario Gomez aus. Der Nationalmannschaftskollege des 31-Jährigen hatte in der Vorwoche wegen Bedenken um seine Sicherheit eine Zukunft bei Meister Besiktas Istanbul ausgeschlossen. Angreifer Podolski war erst im vergangen Sommer zu Galatasaray gewechselt, bei den Gelb-Roten steht er noch bis 2018 unter Vertrag.

In der Millionenstadt Istanbul war es Mitte Juli zu einem Putschversuch des Militärs gegen das Regime von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan gekommen, bei dem knapp 300 Menschen starben. In den Monaten zuvor war die Metropole zudem Schauplatz mehrerer Terrorakte, erst Ende Juni verloren bei einem Selbstmordanschlag im Atatürk-Flughafen mehr als 40 Menschen ihr Leben.

(sid)
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