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Pokalfinale in der Türkei
Podolski und Galatasaray wollen die verkorkste Saison retten

Fotos: Kölsche Jung, Stimmungskanone, Weltmeister
Fotos: Kölsche Jung, Stimmungskanone, Weltmeister FOTO: Screenshot Twitter
Weltmeister Lukas Podolski und Titelverteidiger Galatasaray Istanbul wollen mit einem Sieg im türkischen Pokalfinale am Donnerstag (20.15 Uhr) gegen Fenerbahce Istanbul die bislang verkorkste Saison retten.

Im Duell mit dem Stadtrivalen in Antalya kann der 126-malige deutsche Nationalspieler ebenfalls Argumente für eine Berufung in den endgültigen 23-Mann-Kader für die Europameisterschaft in Frankreich liefern.

Podolski selbst blickt auf eine ordentliche erste Saison in der Süper Lig zurück und kann diese nun mit einem Titel veredeln. In 30 Ligaspielen erzielte er 13 Tore und kam auf neun Assists.

In den letzten zwölf Partien der abgelaufenen Spielzeit traf er jedoch nur dreimal. Erst im finalen Saisonspiel gegen Kayserispor (6:0), zwei Tage nach Bekanntgabe des vorläufigen EM-Aufgebots, zeigte Podolski wieder eine ansprechende Leistung, als er einen Treffer markierte und drei Vorlagen gab. Sollte er an diese Vorstellung anknüpfen können, wäre dies ein deutliches Signal in Richtung EURO (10. Juni bis 10. Juli).

Nur Sechster in der SüperLig

Für Galatasaray wäre ein möglicher Pokalerfolg die letzte Möglichkeit, die insgesamt enttäuschende Spielzeit versöhnlich zu beenden. In der SüperLig wurde das Team nur Sechster, und in der Champions League schied Gala bereits in der Gruppenphase aus, um anschließend in der Zwischenrunde der Europa League an Lazio Rom um Podolskis ehemaligen Sturmpartner Miroslav Klose zu scheitern.

Volle Konzentration gilt jedoch nun dem letzten Pflichtspiel der Saison. Extra für das Pokalfinale absolvierte der Rekord-Cupgewinner (16 Titel) ein Trainingslager im Finalort Antalya.

Auf internationaler Bühne wird Galatasaray aber auch im Falle des Pokalsieges nicht vertreten sein. Wegen Verstößen gegen das Financial Fair Play der Europäischen Fußball-Union (Uefa) ist der Verein für den nächsten internationalen Wettbewerb gesperrt, für den sich der Klub bis zur Saison 2017/18 qualifiziert.

(sid)
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