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Aus Protest
Skandal: PAOK Saloniki lässt Pokal-Halbfinale sausen

Fotos: Heftige Ausschreitungen sorgen für Spielabsage
Fotos: Heftige Ausschreitungen sorgen für Spielabsage FOTO: dpa, dp mr
Piräus. PAOK Saloniki ist aus Protest nicht zum Halbfinal-Rückspiel im Pokal bei Olympiakos Piräus angetreten und hat damit für den nächsten Skandal im griechischen Fußball gesorgt.

Klub-Besitzer Iwan Sawwidis begründete die Entscheidung mit den angeblichen Benachteiligungen gegen seine Mannschaft. PAOK droht jetzt die nächste Strafe. Das Spiel wurde mit 3:0 für Olympiakos gewertet. Damit bestreitet Piräus das Finale am 7. Mai gegen AEK Athen.

Hintergrund der Aktion von Saloniki waren die Vorfälle aus dem Hinspiel. Fußball-Anhänger von PAOK hatten am 2. März gegen Olympiakos für einen Spielabbruch gesorgt. Beim Stand von 2:1 für die Gäste aus Piräus beendete der Referee die Partie in der 89. Minute vorzeitig, nachdem Hooligans mehrere Feuerwerkskörper auf das Spielfeld geworfen hatten.

Die Ausschreitungen in Thessaloniki hatten begonnen, nachdem der Schiedsrichter PAOK einen Elfmeter verweigert hatte. Hooligans stürmten das Spielfeld. Es kam zu Zusammenstößen mit der Bereitschaftspolizei, die mehr als eine Stunde andauerten.

PAOK wurde damals zu einer Geldstrafe von 100 000 Euro, einem Abzug von fünf Punkten in der Meisterschaft und drei Heimspielen vor leeren Rängen vom Fußballverband (EPO) verurteilt.

(dpa)
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